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Dauerausstellung

Zur Dauerausstellung des Pommerschen Landesmuseums gehören drei Ausstellungsbereiche:
Naturkunde (im Aufbau),
Landesgeschichte (im Aufbau)
Gemäldegalerie

Die Naturgeschichte Pommerns im Grauen Kloster erfährt der Besucher im Zeitraffer. Millionen von Jahren durchschreitet er bis zum heutigen Landschaftsbild. Er erlebt Saurier bis zur Eiszeit, die Urmeere bis zur heutigen Küstenlinie. Ein Wissenschaftsabenteuer für alle!
Die Ausstellung gibt darüber hinaus einen eindrucksvollen Einblick in die wechselvolle Geschichte Pommerns von der  Ur- und Frühgeschichte zum Mittelalter mit Hansezeit, sie zeigt Reformations- und Universitätsgeschichte und die Landesgeschichte vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.
Im klassizistischen Quistorp-Gebäude präsentiert die Dauerausstellung auf 1.100 qm etwa 200 hochkarätige Werke mit Werken von international herausragenden Künstlern Meistern wie
Frans Hals
Caspar David Friedrich
Philipp Otto Runge
Vincente van Gogh
Max Liebermann

Alexej von Jawlensky: Farben der Seele

Mit einer Leihgabe aus Privatbesitz wird die Galerie im Expressionismusbereich wesentlich bereichert. Es handelt sich um ein Konvolut von 22 Ölgemälden und vier Lithografien (Kopf I-IV) des bedeutenden russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864–1941): „Heilandsgesicht: Der Tod II”, „Variation: Duft und Frische”, zwei „Abstrakte
Köpfe” sowie 17 der späten „Meditationen”.

jawlensky
1914 entstehen in der Schweiz die ersten Serienbilder. Um 1917 inspiriert ihn die Freundin Galka Scheyer zur Serie der „Mystischen Köpfe”, aus der sich wenig später die „Heilandsgesichte” und 1918 die „Abstrakten Köpfe” entwickeln. Augen, Nase, Mund - mehr als ein simples Schema aus waagerechten und senkrechten Elementen braucht es nicht, um ein Gesicht zu umreißen. Und doch: Ein Kopf ist noch kein Gesicht. Und Jawlenskys „Köpfe” wollen nicht nur Gesicht werden, sondern mehr als das. Wenn er zu seinen „Abstrakten Köpfen” bemerkt: „Sagen Sie jedem, daß das kein Gesicht ist. Es ist das nach unten sich Abschließende, das nach oben sich Öffnende, das in der Mitte sich Bergende”, so war es diese erweiterte Auffassung des Gesichts, in der er die Möglichkeit entdeckte, seine Kunst ins  Religiöse zu erweitern. Jawlensky gelangt zu einer archetypischen Form, die ebenso stilisiert ist wie die Ikone. Die Kreuzform als Kompositionsgerüst und die tiefglühenden Farben evozieren Feierlichkeit, Heiligkeit und Transzendenz. Von 1934 an folgen die abermals reduzierten Meditationen” der letzten Wiesbadener Jahre. Sie entstanden während der Zeit des Nationalsozialismus im Verborgenen. In Jawlenskys Werk bedeuten sie einen weiteren Schritt hin zur Innerlichkeit. Die Stärke dieser Serie, die ohne Umschweife zum Wesentlichen kommt, liegt in der Sparsamkeit der eingesetzten Mittel - das Gesicht und das Zeichen, das Kreuz, sind eins geworden. Während der Arbeit an den Meditationen durchlebte der Maler seine persönliche Passion. Wegen einer fortschreitenden Arthritis konnte er den Pinsel nur mit beiden Händen halten, oft unter Tränen vor Schmerz. Jawlensky schrieb: „Die letzte Periode meiner Arbeiten hat ganz kleine Formate, aber die Bilder sind noch tiefer und geistiger, nur mit der Farbe gesprochen. Da ich gefühlt habe, daß ich in Zukunft infolge meiner Krankheit nicht mehr werde arbeiten können, arbeitete ich wie ein Besessener diese meine kleinen Meditationen...” Er sollte sich nicht täuschen: 1937 beendete eine Lähmung seine Arbeit. In unserer Sammlung befanden sich bereits einmal drei Werke von Jawlensky, die der Direktor des Städtischen Museums in Stettin, Walter Riezler, 1922/23 angekauft hatte. Deren Verbleib ist nach der Aktion „Entartete Kunst” von 1937 bis heute ungeklärt. Um so schöner, daß nun wieder Werke von Jawlensky in Pommern zu bewundern sind.

Dauerleihgabe der Kirchengemeinde Ahrenshagen-Pantlitz im Pommerschen Landesmuseum

Gerrit van Honthorst - Anbetung der Hirten
„Ein unbeschreibliches Leuchten und ein solcher Glanz”
„Gherardo delle Nohonthorsttti” - den klangvollen Beinamen erhielt der niederländische Maler Gerrit van Honthorst (1592-1656) in Italien, wo ihn seine Nachtbilder berühmt machen sollten. Was bislang kaum jemand wußte: Auch nach Pommern sollte eines dieser Nachtstücke gelangen.
1869 wurde das in Berlin angekaufte Gemälde von den Patronatsfamilien für die gerade neu errichtete Pantlitzer Kirche bei Ribnitz- Damgarten gestiftet.
Als sich Restaurator Frank Hösel 2001 des Bildes annahm, stieß er auf die Signatur und das Entstehungsjahr 1622. Allein fünfmal hat Honthorst die Anbetung der Hirten gemalt. Die Gemälde hängen heute u. a. in den Uffizien in Florenz und im Kölner Wallraf- Richartz- Museum - und nun als Dauerleihgabe der Kirchengemeinde Ahrenshagen- Pantlitz auch im Pommerschen Landesmuseum!

Erweiterung der landesgeschichtlichen Dauerausstellung

„Von der Schwedenzeit zum Kaiserbad"

14.000 Jahre pommersche Geschichte gibt es bereits im Pommerschen Landesmuseum zu sehen. Nun kommen auf einem weiteren Stockwerk 300 Jahre hinzu. Rund 1.200 Exponate zusammen mit Modellen, Dioramen und Medieninstallationen machen die schwedische und preußische Zeit Pommerns bis zum anbrechenden 20. Jahrhundert erlebbar: Von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, über das Leben in den Gutsdörfern oder als pommerscher Karrierist in Schweden bis zu Usedom als ,Badewanne von Berlin'. Mit einem Paukenschlag rückte Pommern am 6. Juli 1630 ins Zentrum des Geschehens: König Gustav II. Adolf von Schweden landete auf der Insel Usedom und begann seinen Siegeszug durch Deutschland. Pommern litt unsagbar unter dem Krieg. Zwei Drittel der Bevölkerung starben, die meisten durch Hunger und Seuchen. Nicht umsonst war das Kinderlied „Pommerland ist abgebrannt ..." in ganz Deutschland bekannt. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges bedeutete einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Pommerns. Das einheimische Herzogshaus der Greifen war erloschen und Pommern wurde zwischen Schweden und Brandenburg-Preußen geteilt. Doch jeder Neubeginn birgt auch Chancen. Spannende Entwicklungen verbinden sich mit der Geschichte Pommerns unter dem schwedischen und preußischen Szepter. Von 1692 bis 1709 zogen acht schwedische Vermesser durch Pommern. Sie vermaßen Ort für Ort das ganze Land und hielten auf 1.750 Karten und 60.000 Seiten Text unzählige Informationen zu allen Orten, Grundstücken und Haushalten fest. Die Landesaufnahme sollte als Grundlage für die Steuererhebung dienen. In dieser Zeit entwickelte sich die Lebensweise als Gutsherr zum Ideal - auch für bürgerliche Kreise.
Mit der Wirtschaftsweise wandelte sich das Bild der Dörfer. Es entstand das auf das Herrenhaus ausgerichtete Gutsdorf. Im 19. Jahrhundert wandelte sich dann der vormals belächelte, Krautjunker zum modernen Betriebswirt und Pommern zum Überschußgebiet. Fast 200 Jahre gehörten Teile Pommerns zu Schweden. Viele nutzten diese Chance:
Schwedische Adlige erwarben in Pommern Güter. Studenten und Professoren gingen an die Greifswalder Univplm-schwed1ersität. Pommersche Adlige wiederum machten Karriere am schwedischen Hof. Künstler, Kaufleute und Soldaten aus Pommern fanden in Schweden ein Betätigungsfeld. Bei der Neuordnung Europas 1815 wurde Pommern wieder vereint. Straffer Behördengang, Rechtssicherheit und die Reformgesetze bewirkten eine effektive staatliche Verwaltung der preußischen Provinz und erleichterten den Abschied von Schweden, unter dessen „drey Kronen sich's gemächlich wohnen" ließ. Auf den großen Gütern entstand aus dem tiefen Bedürfnis nach lebendigem Glauben die ,Erweckungsbewegung'. Persönliche Frömmigkeit sollte die wachsenden sozialen Spannungen entschärfen, stabilisierte dabei aber Privilegien und Abhängigkeiten. Auch aus diesem Grund war Pommern einer der wichtigsten Herkunftsräume der deutschen Auswanderung. In der Hoffnung auf ein besseres Leben verließen zwischen 1840 und 1910 etwa 340.000 Pommern ihre Heimat, vornehmlich in die USA und nach Brasilien.
Pommern blieb immer ländlich. Nur in Stettin wuchs ein starkes Industriezentrum. Sein Rückgrat bildeten die Werften und der Hafen. Maschinen- und Fahrzeugbau, Zement- und Papierindustrie kamen hinzu. Die Passagierdampfer von der Vulcan-Werft waren die schnellsten und größten Schiffe ihrer Zeit.
Die Universität Greifswald blühte ab Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Mit einem regelrechten Bauboom erweiterte Preußen seine älteste Universität. Im Schnitt entstand fast alle zwei Jahre ein neues, sehr fortschrittliches Institutsgebäude. Die letzte Abteilung der Ausstellung gilt dem aufkommenden Bäderwesen, das die pommersche Küste nachhaltig veränderte. Elegante Berliner mit Badekarren, später in Strandkörben prägten das Bild. Aus kleinen Fischerdörfern wurden mondäne Bäder- und Kurorte mit einer speziellen, noch heute sehr geschätzten Architektur. Sogar der Kaiser mit Familie schaute vorbei. Die Besucher der Ausstellung werden zu Teilnehmern: Die schwedischen Könige werden sich prachtvoll präsentieren, die Leistungen der ersten Vermesser Pommerns können nachvollzogen und die raffinierten Schöpfungen der Stralsunder Fayencemanufaktur genossen werden. Wir begegnen dem zeitlebens mit Pommern verbundenen Otto von Bismarck, erleben das aufblühende Stettin und begleiten Auswanderer auf ihrem Weg von Pommern nach Brasilien.

Die Ausstellungserweiterung wurde mit Mitteln der Europäischen Union gefördert.

Veranstaltungen im Pommerschen Landesmuseum im März,
April und Mai 2012

Sonderausstellungen

zimmermann-surreal

15.04. bis 05.08.2012

→ Mac Zimmermann - surreal
Die Aussteifung. ehrt den in Stettin geborenen Maler Mac Zimmermann. Der Geburtstag des Künstlers jährt sich 2012 zum 100. Mal. Seine trauminspirierten Bilder entführen in die Welt des Fantastischen, tauchen die pommersche Landschaft in surreales Licht und nehmen Bezug auf die Kunst der Romantiker C. D. Friedrich und P. 0. Runge.
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Zur Ausstellung. erscheint ein Katalog.

Veranstaltungen

06.03.2012
19.00 Uhr
Eintritt: € 2,50

→ Bausteine zur Landesgeschichte - Vortrag
Prachtvolle Familienmausoleen und berühmte Bürger - der Alte Friedhof von Greifswald
Anja Kretschmer, Greifswald

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst

13.03.2012
19.00 Uhr
Eintritt frei

→ Buchvorstellung
Gestohlener Glaube, Gestohlene Hoffnung" von Remigiusz Rzepczak, mit Fotos von Andrzej
£azowski
Die Autoren des Buches - ein Journalist und ein Fotograf - haben Menschen porträtiert, die während des Zweiten Weltkrieges als Häftlinge die Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück, Stutthof und Mauthausen überlebt haben. Heute leben sie in der deutsch-polnischen Grenzregion um Stettin. In dem Buch sprechen diese Menschen über ihre Erinnerungen, die schon ein Teil der jüngeren Geschichte sind, aber auch darüber, was Deutsche und Polen heute miteinander verbindet und nicht trennt. Im Anschluß an die Lesung findet eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Der Mensch ist nur ein Mensch" mit Remigiusz Rzepczak (Autor), Dr. Nils Köhler (JBS Golm) und Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger statt. Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg- Vorpommern

14.03.2012
12.00 Uhr

Kunstpause
Realistisch und dokumentarisch getreu - Jacob Philipp Nackert (1737-1807), Das Kolosseum in Rom Mario Scarabis

14.03.2012
19.30 Uhr
Eintritt: € 20,50 (freie Platzwahl)
Der Kartenvorverkauf läuft über das Theater

→ Philharmonisches Orchester Vorpommern, Sonderkonzert zur 4. Orchester-Tournee nach Japan
mit Ingrid Fuzjko Hemming (Klavier) und GMD Karl Prokopetz (Musikalische Leitung)
Für das Greifswalder Publikum ist sie sicher keine Unbekannte mehr, die japanische Ausnahmepianistin Ingrid Fuzjko Hemming, die in Japan als Superstar gefeiert  wird. Auf dem Programm steht neben verschiedenen Soloklaviermusiken Ludwig van Beethovens herrliches Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73.
Im Vorfeld der Tournee ist das Konzertprogramm im Pommerschen Landesmuseum zu erleben.

20.03.2012
17.00 - 18.30 Uhr
Eintritt: € 3,00

→ Offenes Angebot zu Ostern
Eieiei
Einstimmend auf die Osterzeit können Sie bei uns mit Ingrid Gößner wundervolle Ostereier gestalten. Bitte ausgepustete, weiße Eier mitbringen.

2Eintritt: € 2,00 (Nur noch Restkarten an der Abendkasse)

→ Kartoffeln, Testamente und ein Denkmal - Der 300. Geburtstag Friedrichs des Großen
Wiederholung wegen großer Nachfrage
Lesung, Musik, Kurzvorträge, Führungen und Denkmalssichtungen anläßlich des 300. Geburtstages König Friedrichs II. von Preußen. Kartoffelsuppe wird vom Restaurant „Le Croy" angeboten.

22,03.2012
20.30 Uhr

Eintritt: € 3,50

→ nordoststreifen: Der besondere Film im plm
Fräulein Schmetterling" (DDR 1965/ D 2005, R.: Kurt Barthel)
In memoriam Christa Wolf. Christa Wolf schrieb das Drehbuch zu diesem poetischen Gegenwartsmärchen über die junge Helene Raupe, die sich aus der Enge des Ostberliner Alltags in eine Traumwelt flüchtet. Der Film wurde noch im Rohschnitt verboten und erst 2005 rekonstruiert.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern

25.03.2012
10.00 - 14.00 Uhr
Karten am Museumstresen: € 22,00.
www.pommersches-landesmuseum.de/
foerdergesellschaft.html

→ Romantik-Brunch im “Le Croy"
Frühstücken & fördern"
Kommen Sie am Sonntagmorgen ins Museum und entspannen Sie sich bei einem ausgedehnten Brunch im „Le Croy" mit phantasievollen Köstlichkeiten. Mit Ihrer Karte können Sie jederzeit nach Belieben die Ausstellungen besuchen. Um 11 Uhr nimmt Sie die Leiterin der Gemäldegalerie, Dr. Birte Frenssen, mit auf eine Reise durch die Romantik: Neben Gemälden werden Sie - ausnahmsweise hautnah - das Aquarell „Greifswalder Marktplatz" von C. D. Friedrich sehen sowie ausgewählte Grafik, die Ihnen Mario Scarabis vorstellt.
€ 5,00 des Kartenpreises sind für die Spendenaktion der Fördergesellschaft bestimmt.

25.03.2012
14.00 - 17.00 Uhr
Es gelten die Eintrittspreise des Museums

→ Familiensonntag
OsterleckerEien und BastelEien"
Vorbereitend auf das Osterfest können Sie mit uns in unterschiedlichen Techniken Ostereier gestalten. Ob mit Zwiebelschalen, Krappwurzeln oder roter Bete gefärbt, mit Wachs verziert oder Papierschnipseln beklebt - farbenfrohe Stände erwarten Sie in der Museumsstraße. Stefan Frank (Le Croy) und sein Team sorgen für das leibliche Wohl. Bitte ausgepustete, weiße Eier mitbringen.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern

04.04..2012
12.00 Uhr

Eintritt: € 2,50

→ Kunstpause
Eine unsichtbare Geschichte" - Otto Niemeyer-Holsteins Gemälde, Übergang von Lüttenort zur Ostsee, 1978 Mario Scarabis

15.04.2012
11.00 Uhr
Eintritt frei

→ Eröffnung der Sonderausstellung Mac Zimmermann - surreal
Vortrag: „Mac Zimmermann - Ein deutscher Surrealist unter dem weiten Himmel des romantischen Idealismus", Prof. Dr. Christa Lichtenstern, Berlin
Zu Gast ist auch die Witwe des Künstlers, Renate Zimmermann.

22.04.2012
11.00 Uhr

Ausstellungseintritt plus € 2,00 Führung

→ Sonntagsführung
“Ich bin dafür, daß es ein Geheimnis bleibt."
- Zimmermanns Welten Dr. Birte Frenssen

26.04.2012
10.30 Uhr

Eintritt: € 2,00
Interessierte Schulklassgebala@pommersches-landesmuseum.de

→ Plattdeutsch-Theater
Kapitän Priem und das zahnlose Krokodil"
Was frißt ein zahnloses Krokodil? Was für Lieder singt ein Wal? Wo treiben es Kreidepiraten zu bunt? Wie flutet man ein Klassenzimmer? Diese und andere Fragen werden beantwortet, wenn der alte Seebär Käpt'n Priem auf große Fahrt geht. Die Schauspieler Arja Scharma und Andreas Auer von der Fritz- Reuter-Bühne Schwerin nehmen die Kinder bis zur Insel der Leuchtturmwärterin Lilly, die bannig in der Tinte sitzt. Die Zuschauer im Grundschulalter erleben eine turbulente Reise auf Hoch- und Plattdeutsch.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern in Kooperation mit der Fritz-Reuter-Bühne am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

26.04.2012
20.30 Uhr

Eintritt: € 3,50

→nordoststreifen: Der besondere Film im plm
„Mein Vagabundieren, meine Unruhe" (D 1991, R.: Peter Schamoni)
Peter Schamoni dokumentiert das unstete Leben und Schaffen des Surrealisten Max Ernst mit Archivaufnahmen und inszenierten Sequenzen. Zugleich beleuchtet der vielfach ausgezeichnete Film die Lebensumstände, Menschen, Orte und Landschaften einer ganzen Künstlergeneration.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern in Kooperation mit dem Filmclub Casablanca

27.04.2012
19.00 Uhr

Eintritt: € 2,50

→Bausteine zur Landesgeschichte - Vortrag
Der Turm von St. Marien zu Greifswald - Überraschende neue Erkenntnisse zu seiner Baugeschichte und -gestalt
Andre Lutze, Greifswald
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst

03.05.2012
21.00 Uhr

Eintritt: € 3,50

→ nordoststreifen: Der besondere Film im pim
„Bessere Zeiten" (5 2010, R.: Pernilla August)
Das Regiedebüt von Pernilla August erhielt den NDR- Spielfilmpreis, den Publikumspreis der Filmfestspiele von Venedig und wurde für den Oscar nominiert. Mit Noomi Rapace in der Hauptrolle.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern in Kooperation mit dem Filmclub Casablanca

10.05.2012
19.30 Uhr

Eintritt frei

→ Vortrag
„Pat und Patachon und der dänische Stummfilm"
Vortrag von Prof. Stephan Michael Schröder von der Universität Köln
Die ganze Welt lachte über Pat und Patachon, das erste und drolligste Komikerpaar der Filmgeschichte. Der Skandinavist und Kinoexperte Stephan Michael Schröder erhellt die internationale Bedeutung der beiden Dänen für die Geschichte des Films.
Eine Veranstaltung des Festivals „Nordischer Klang" in Kooperation mit der Kulturreferentin für Pommern und dem Krupp-Kolleg

10.05.2012
21.00 Uhr
Eintritt: € 10,00, erm. € 7,00

→ Stummfilm mit Livemusik
„Pute, Pat und Patachon" - Stummfilm mit Livemusik von Thomas Putensen
Zu dritt sind sie unschlagbar: Pat und Patachons Slapstick trifft die Tastenkomik von Thomas Putensen. Wenn der Pianist mit sprudelndem Spiel(irr)witz einen Streifen der dänischen Stummfilmclowns live begleitet, fließen Lachtränen in Strömen.
Eine Veranstaltung des Festivals „Nordischer Klang" in Kooperation mit der Kulturreferentin für Pommern und dem Filmclub Casablanca

13.05.2012
11.00 Uhr

Ausstellungseintritt plus € 2,00 Führung

→ Sonntagsführung
„Schließe dein leibliches Auge ..." - Mac Zimmermann und die Romantik Dr. Birte Frenssen

20.05.2012
15.00 - 18.00 Uhr

Eintritt frei

→ Fest im Klostergarten - Fördergesellschaft für alle
Am Internationalen Museumstag bittet die Fördergesellschaft des Pommerschen Landesmuseums zum beliebten Sommerfest in den Klostergarten. Frisch duftendes Brot aus dem Lehmbackofen, Kräuter aus dem Klostergarten und selbstgebackener Kuchen laden zum Schmausen und Verweilen ein. Große und kleine Leute können mit den Spielpädagogen Juliane Grefe und Michael Mai bunte Fadenkreuze aus Wolle und Weide bauen. Angeregt durch die Arbeiten Mac Zimmermanns schaffen die Mitarbeiter der Museumspädagogik traumhafte, fantastische und wundersame Bildwelten. Auch die Sparkasse Vorpommern ist wieder mit einem Stand dabei. Zum Toben und Spielen stehen Stelzen und Wurfspiele bereit. Wir würden uns sehr freuen, Sie im maigrünen Klostergarten zu begrüßen!
15.30 Uhr: „Familie Friedrich einst spazieren ging" - Caspar David Friedrichs Aquarell „Greifswalder Marktplatz" Dr. Birte Frenssen, Treffpunkt: Galerie
16.00 Uhr: „Nageln für den Sieg" - Greifswalder Nagelbilder mit Heiko Wartenberg, Treffpunkt: Lichthof
16.30 Uhr: „Sehnsuchtsort Meer" - Ernst Schroeders Gemälde „Strand und Netze" Mario Scarabis, Treffpunkt: Galerie
17.00 Uhr: „Pommern gehen in die neue Welt" - Zur Auswanderungsbewegung im 19. Jahrhundert
Dr. Uwe Schröder & Gäste aus Brasilien, Treffpunkt: Lichthof
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Museumsstraße statt.

23.05.2012
12.00 Uhr
Eintritt: € 2,50

→ Kunstpause
„Morgens um 11 mit geschlossenen Augen ..." - Mac Zimmermanns Tageszeiten Dr. Birte Frenssen

23.05.2012
19.0 Uhr

Eintritt: € 2,50

→ Bausteine zur Landesgeschichte - Vortrag
Tote im Tollensetal - Spuren des ältesten Schlachtfeldes in Mitteleuropa?
Vortrag Ute Brinker, Dr. Detlef Jantzen, Dr. Joachim Krüger, Dr. Gundula Lidke, Prof. Thomas Terberger, Greifswald/ Schwerin
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst

Bildung und Vermittlung

05.03 - 04.04.2012
Dauer: 1, 5 Std., € 2,50/Person, ab 5 Jahren, Voranmeldung

→ „Knut haut ab" - Osterangebot
Gestreßt von den Ostervorbereitungen, verschwindet Knut und versteckt sich im Museum. Helft mit, ihn zu finden und dabei ungewöhnliche Entdeckungen zu machen. Wir treffen auf Jahrmillionen alte Ammoniten, hören dem Clavichord, einem der ältesten besaiteten Tasteninstrumente zu und erleben die Heiden von Kummerow beim „Heidendöpen".

15.04. - 05.08.2012
Für Gruppen ab Klasse 5, Dauer: 1,5 Std., € 2,50/  Person, Voranmeldung: Tel. 03834 -831217; darr@pommersches-landesmuseum.de

→ Begleitend zur Sonderausstellung „Mac Zimmermann- surreal"
Träumen darf man" Mac Zimmermann
Welche Objekte und mythischen Geschichten haben den Maler Mac Zimmermann zu seinen traumhaften, fantastischen und wundersamen Bildwelten angeregt? Wir versuchen, Bilder aus unserem Unbewußten hervorzuholen, zu träumen und zu fantasieren. Wir verfremden und halten alles auf Papier fest, um es dann wieder zu verwerfen und zu verformen und weiter- zuzeichnen.

dienstags 15.00 - 16.30 Uhr
(nicht in den Ferien)
€ 4,00/Person/Veranstaltung; erm.: € 2,00

→ Offenes Atelier
Im offenen Atelier gibt es jede Woche einen Gast aus dem  Depot. Das Gemälde wird begrüßt, betrachtet und nach seiner Herkunft befragt. Es ist herzlich willkommen als Anregung für das eigene Malen an Staffeleien. Es ist eine malerische Übung zwischen dem Versuch, das Gemälde zu kopieren oder es mit dem eigenen Malstil zu interpretieren. Mit den Kunstpädagoginnen Ramona Czygan und Stefanie Riech.

Café und Restaurant “Le Croy”

→ Kultur und Genuß
Wer viel gesehen hat, muß auch mal eine Pause machen. Das Restaurant und Cafe „Le Croy" direkt im Pommerschen Landesmuseum ist die erste Adresse. Spitzenkoch Stefan Frank verwöhnt seine Gäste mit saisonaler Küche, Produkten der Region im Cafe und auf der Außenterrasse, im Schatten der mittelalterlichen Reste der ehemaligen Klosterkirche. Ab 11 Uhr bietet die Mittagskarte kleine Gerichte schon ab 5,00 Euro. Nachmittags werden Kaffee, Eisspezialitäten und Kuchen gereicht und die Abendkarte lockt mit täglich wechselndes Angeboten und einer umfangreichen, erlesenen Weinauswahl. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum wird passend zu den wechselnden Sonderausstellungen zu Themenabenden geladen, die alle Sinne ansprechen.

Museumsshop

Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 17.00 Uhr
Wechselnde Angebote je nach Sonderausstellung und passend zur Saison

→ Geschenkideen, Designerschmuck, Souvenirs, Postkarten, Plakate, Literatur, Kinderspielzeug
Viele Produkt werden exklusiv für den Shop des Museums produziert. Aktuelle Highlights sind das Buch zur Aus-  stellung „Hereinspaziert" mit sechs herausnehmbaren Bastelbögen, ein Marzipantaler aus Stralsunder Produktion  mit einem Gemälde von Gerrit van Honthorst oder ein Rotwein mit einem Motiv von Caspar David Friedrich
.

shop

Exkursion

€ 33,00, erm.: € 29,00 inkl. Eintritte und Kaffeepause am Bus

→ Komm ins Offene! - Tagesexkursion
750 Jahre Franziskanerkloster Greifswald. Ordensarchitektur in der Provinz Saxonia Busfahrt mit Andre Lutze M.A.
Im Jahre 1262 ist wohl das Greifswalder Franziskanerkloster entstanden - vor genau 750 Jahren. Das Jubiläum ist Anlaß für eine Exkursion, die zu besonderen Orten mönchischer Frömmigkeit und Religiosität, auch zu den Anfängen pommerscher Architektur führt. Ausgangspunkt ist dabei das „Jubiläums- Kloster", in dem sich heute das Pommersche Landesmuseum befindet. André Lutze zeigt uns zum Teil versteckte Bauteile. Zu den Anfängen der Klosterbaukunst führen die Überreste der ehemaligen Klosterkirche in Stolpe/Peene. In Prenzlau gab es gleich zwei Bettelordensklöster. Das ehemalige Dominikanerkloster ist eines der wenigen nahezu vollständig erhaltenen Klosterkomplexe in unserem Raum. Von den Franziskanern ist ein eindrucksvoller, mit der ersten Greifswalder Klosterkirche vergleichbarer Sakralbau erhalten geblieben. Den abschließenden Höhepunkt bildet die Klosterkirche der Franziskaner in Stettin mit einer architektonischen Besonderheit, die die Teilnehmer der Fahrt auch im übertragenen Sinn nach Greifswald zurückführt.
Verbindliche Anmeldung gegen Vorkasse bis 3. Mai im Museum oder per Überweisung (Informationen an der Kasse des Museums, Tel: 03834 83 12 29).
Treffpunkt: 08.00 Uhr vor dem Pommerschen Landesmuseum, Greifswald, Rückkehr: voraussichtlich 20.00 Uhr, mittags ist eine Einkehr geplant.
Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern in Zusammenarbeit mit Dr. Frauke Fassbinder, Reiseorganisation

Text und Bild nach der aktuellen Museumsinformation