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Veranstaltungen 2017

 

Kontakt:

Magdalena Oxfort M.A.
Kulturreferentin f√ľr Westpreu√üen, Posener Land,
Mittelpolen, Wolhynien und Galizien
Tel.: +49 / (0) 2506 / 81012-10
Fax: +49 / (0) 2505 / 81012-14
E-Mail: magdalena.oxfort@westpreussisches-landesmuseum.de
Internet: www.kulturreferat-westpreussen.de

Nachstehend informiert das Kulturreferat am Westpreu√üischen Landesmuseum √ľber sein umfangreiches Jahresprogramm 2016. Haben Sie Interesse? Dann nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt zu Frau Oxfort auf.

Gemeinsam konzipieren das Kulturreferat f√ľr Westpreu√üen, Posener Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien und das Landesmuseum Fraustadt/Wschowa die Ausstellung ‚ÄěVerbum domini manet in aeternum. Der Fraust√§dter Zion – das Zentrum des Protestantismus in Gro√üpolen“ in der Zeit vom 18. Mai bis zum 31. Dezember 2017

Eröffnet wird die Ausstellung am 18. Mai 2017 um 12.30 Uhr im Landesmuseum Fraustadt/Wschowa.

Die Ausstellung ‚ÄěVerbum domini manet in aeternum. Der Fraust√§dter Zion – das Zentrum des Protestantismus in Gro√üpolen“ in Fraustadt/Wschowa, pr√§sentiert das protestantische Erbe von Fraustadt, Lissa, Schlichtingsheim und Schmiegel. Es handelt sich hierbei um das Kultur- und Religionserbe der Lutfraustadtausstellungheranergemeinschaften in diesen St√§dten, der B√∂hmischen Br√ľder und Calvinisten aus Lissa sowie der Arianer aus Schmiegel und um die Verbindungen und Rollen, die diese religi√∂sen Gemeinschaften in der Geschichte dieser St√§dte, der Region, Preu√üens und Polens seit dem 16. Jahrhundert bis 1945 spielten. Das Fraust√§dter Land mit Fraustadt und Lissa als Hauptzentren wurde seit dem 16. Jahrhundert zu einer Region des sicheren Exils f√ľr viele Religionsemigranten. Dort fanden Vertreter verschiedener Nationen und Religionen die M√∂glichkeit der Ansiedlung. Sie konnten dabei ungest√∂rt ihren Glauben pflegen. An der S√ľdgrenze des Fraust√§dter Landes gab es Grenz- und Fluchtkirchen: sie wurden zum religi√∂sen Asyl f√ľr schlesische Protestanten. Die genannten St√§dte spielten eine besondere Rolle in der Geschichte des Protestantismus in Gro√üpolen. Trotz der vielen Unterschiede dieser Orte verbindet sie vor allem das gemeinsame Erbe: die literarischen Werke, die zahlreichen Denkm√§ler, die historischen Friedh√∂fe sowie die religi√∂sen, beruflichen und famili√§ren Beziehungen ihrer Einwohner.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Religionsgemeinschaften und thematisiert ihre Abhängigkeit voneinander, aber auch dadurch entstandene Konflikte. Die Präsentation beschäftigt sich insbesondere mit dem Phänomen, das sich in der kulturellen Unterschiedlichkeit dieser Zentren im Vergleich mit den anderen Städten Großpolens widerspiegelt. Dort war der Protestantismus nur eine kurze Episode in ihrer Geschichte oder war von geringer Bedeutung. Ein wichtiges Element der Ausstellung ist die Antwort auf die Frage: Wieso war die Reformation ausgerechnet in diesen Zentren so erfolgreich?
Die Er√∂ffnung der Ausstellung ist mit einem umfangreichen Rahmenprogramm verbunden. Ein H√∂hepunkt ist zweifellos der Festakt zum 390. Todestag von Valerius Herberger (1562-1627) - der als ‚Äěkleiner Luther“ in die Geschichte einging - im Lapidarium der Grabskulpturen auf dem ehemaligen Evangelischen Stadtfriedhof um 11.00 Uhr.
Im Anschlu√ü daran werden ein √∂kumenisches Gebet mit Musik des Komponisten, Philosophen und Theologen Melchior Teschner folgen, eine Blumenniederlegung und Gru√üworte der Kulturreferentin f√ľr Westpreu√üen, Posener Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien Magdalena Oxfort und der Direktorin des Landesmuseums Fraustadt/Wschowa Marta Malkus als Organisatorinnen der Ausstellung.
Die Ausstellung ‚ÄěVerbum domini manet in aeternum. Der Fraust√§dter Zion – das Zentrum des Protestantismus in Gro√üpolen“ ist nur eines von zahlreichen weiteren Projekten, die aus Anla√ü der Feierlichkeiten zum Reformationsjubil√§um realisiert werden.

Kulturreferat_Flyer_Seite_1
Kulturreferat_Flyer_Seite_2