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Die Ostdeutsche Galerie feierte ihren 50. Geburtstag

Am 16. November 2016 feierte das Kunstforum Ostdeutsche Galerie seinen 50. Geburtstag. Viele Freunde des Hauses waren erschienen, um die Feier im bis auf den letzten Platz besetzten Grafiksaal mitzuerleben. Nach den freundlichen Glückwünschen des Regensburger Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs überbrachte auch der Vertreter der bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Intergration, MinDirig Eugen Turi, die guten Wünsche der bayerischen Staatsregierung.
Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Koschmal. Nach Dafürhalten des Chronisten stellte der Vortrag zu sehr auf die neue Konzeption der Bundesregierung „Weiterentwicklung der Konzeption zur Erforschung, Bewahrung, Präsentation und Vermittlung der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa nach § 96 des Bundesvertriebengesetzes“ vom 25.02.2016 ab. Diese neue Konzeption betont den europäischen Gedanken der Geschichte und Kultur der Deutschen aus den Vertreibungsgebieten östlich von Oder und Neiße sowie deren Siedlungsgebiete im östlichen Mitteleuropa unter Vernachlässigung nationaler Aspekte. Diese Überlegungen flossen betont in den Festvortrag ein. Zudem brachte der Festredner Überlegungen zu einer (erneuten) Namensänderung der „Ostdeutschen“ ein, die hoffentlich nicht eine Namensänderungsdiskussion, die bereits vor mehr als 10 Jahren geführt wurde, wieder beleben wird. Von der Entstehung der Ostdeutschen Galerie aus der Sudetendeutschen Galerie des Adalbert Stifter Vereins und aus der Ostdeutschen Galerie aus der Esslinger Künstlergilde erfuhr der Zuhörer nichts. Damit blieben der Gründungsdirektor Dr. Walter Boll und so bedeutsame Förderer der Ostdeutschen Galerie wie Ernst Schremmer, Johanna Beronin von Herzogenberg oder Sieghard von Köckritz und andere bedeutsame Persönlichkeiten der ersten Stunde ungenannt. Bei diesem 50jährigen Jubiläum des Kunstforums Ostdeutsche Galerie hätte ein Rückblick in die Geschichte dieser bedeutenden Kunsteinrichtung in Regensburg einfach dazugehört.

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