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Donauschwäbisches Zentralmuseum Museumsveranstaltungen
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In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region. Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989. Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten. Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern.
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Museumsprogramm von April, Mai und Juni 2012
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Termine
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April
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So., 01.04.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch das Museum
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Fr., 06.04.
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11 - 17.00 Uhr
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Museum geöffnet
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So., 08.04.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Wir lebten in Véménd”
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Mo., 09.04.
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11 - 17.00 Uhr
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Museum geöffnet
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So., 15.04
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch das Museum
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Do., 19.04..
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14.00 Uhr
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Vortrag und Filmvorführung “Deutsche Spuren in Aserbaidschan” mit Otto Hauser
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Mai
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Do., 03.05.
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19.00 Uhr
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Bildervortrag Maribor/Marburg an der Drau - Europäische Kulturhauptstadt 2012” mit Dr. Harald Roth
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So., 06.05.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch das Museum
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Do., 10.05.
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19.00 Uhr
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Ausstellungseröffnung “Schwaben an der Donau”
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So., 13.05.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schwaben an der Donau”
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So., 20.05..
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11 - 17.00 Uhr
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Internationaler Museumstag (freier Eintritt)
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Mi., 23.05.
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19.00 Uhr
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Autorenlesung György Dalos: “Der Fall des Ökonomen”
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So., 27.05.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schwaben an der Donau”
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Mo., 28.05.
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11 - 17.00 Uhr
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Museum geöffnet
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Juni
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So., 03.06.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch das Museum
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So., 10.06.
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11 - 17.00 Uhr
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Tag der Festung (freier Eintritt)
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So., 10.06.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schwaben an der Donau”
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Sa., 16.06.
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11 - 17.00 Uhr
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Infotag ”Die Region Sathmar und die Sathmarer Schwaben”
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So., 17.06.
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19.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch das Museum
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Do., 21.06.
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19.00 Uhr
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Buchvorstellung “Von Ulm aus der Schachtel die Donau hinunter”
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Sa., 23.06.
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19.00 Uhr
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Museumsnacht
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So., 24.06.
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14.00 Uhr
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Öffentliche Führung durch die Ausstellung “Schwaben an der Donau”
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Do., 28.06.
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19.00 Uhr
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Podiumsgesprääch “Ulm, Neu-Ulm - kennst du deine Rußlanddeutschen?”
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Ausstellungen
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Sonderausstellung
11. Mai bis 9. September 2012
Schwaben an der Donau Die Ansiedlung in Ungarn im 18. Jahrhundert und ihre Folgen
Das DZM begeht mit dieser Ausstellung gleich zwei große Jubiläen: Zum einen sind vor 300 Jahren die ersten Familien über die Donau nach Ungarn ausgewandert, zum anderen feiert Baden-Württemberg dieses Jahr 60. Geburtstag. Wir beleuchten Baden-Württemberg als Aus- und Einwanderungsland. 1712 wagten die ersten Auswanderer auf den Ulmer Schachteln den Weg nach Südosten. Die Ausstellung zeigt Objekte und Grafiken des 18. Jahrhunderts aus insgesamt zehn südosteuropäischen Museen. Anhand dieser Zeugnisse der ersten Siedler stellen wir Fragen an die Auswanderung, denn neuere Forschungen haben gezeigt, dass über Jahrzehnte gefestigte Aussagen wie der Mythos von den „drei großen Schwabenzügen" — so nicht korrekt sind. Mit den Augen von heute blicken wir auf 300 Jahre Migrationsgeschichte.
Zur Ausstellung bietet das DZM folgende Begleitprogramme an: Öffentliche Führungen jeweils sonntags um 14 Uhr am 13.05., 27.05., 10.06., 24.06.
Abgestempelt! für Schulgruppen der 2. bis 6. Klasse (Termine nach Vereinbarung). Siegel, Petschaften, Stempel — wofür und von wem werden sie genutzt? Was bedeuten die Symbole? Welche Bedeutung haben sie für Gemeinden und Städte, Familien und Handwerksberufe? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, in der abschließend ein eigener Stempel hergestellt wird.
Gläserne Träume Besonders reizvolle Beispiele volkstümlicher Malerei sind die Hinterglasbilder. In technischer Hinsicht werden sie seitenverkehrt und in umgekehrter Reihenfolge des Farbauftrags auf eine Glasscheibe gemalt. Wahrscheinlich war diese Technik schon in der Antike bekannt und gelangte über Byzanz nach Italien und Mitteleuropa. Auch in Südosteuropa entwickelte sich eine eigene Tradition dieser Malerei, vor allem Heiligenbilder wurden in großer Stückzahl als Hinterglasmalerei hergestellt. In dieser Aktion wird die Technik an einigen Beispielen vorgestellt. Anschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen.
Für Erwachsenengruppen Termine nach Vereinbarung Teilnehmerbeitrag: für Schülergruppen 2,00 Euro pro Schüler für private Gruppen (max. 25 Personen) 55,00 Euro pro Gruppe Information und Anmeldung unter Telefon 0731/9 62 54-105
Information und Anmeldung bei Frau Engelhardt, Telefon 0731/96254-105
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Auswanderung
Baden-Württemberg ist heute ein Zuwanderungsland.. Noch vor 300 Jahren wanderten die Menschen aus dem deutschen Südwesten aus, weil sie hier keine Zukunft sahen. 1712 wagten die ersten Familien auf den Ulmer Schachteln die Reise auf der Donau nach Ungarn. Dort wollten sie sich eine neue Heimat aufbauen. Für den Neuanfang konnten sie nur wenige Dinge mitnehmen. Im Gepäck hatten sie aber auch die Kultur ihrer schwäbischen, badischen, hohenlohischen oder ulmischen Heimat. Durch den jahrhundertelangen Austausch zwischen den Auswanderen, die man in Ungarn, egal woher sie kamen, alle „Schwaben" nannte, und den Völkern Südosteuropas entstand ein e neue Kultur die der Donauschwaben. Über Jahrhunderte lebten sie im heutigen Ungarn, Rumänien, Serbien und Kroatien friedlich mit den anderen Völkern bis ins 20. Jahrhundert zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Donauschwaben dazu gezwungen, ihre Heimat in Südosteuropa zu verlassen. Nach Flucht und Vertreibung kamen viele Donauschwaben nach Baden-Württemberg, das sie als Land ihrer Vorfahren betrachten. Warum wanderten die Menschen aus den südwestdeutschen Gebieten aus? Wie verlief der Prozess der Ansiedlung in Südosteuropa? Welche Schicksale prägten die Auswandererfamilien? Was haben sie an Hab und Gut mitgebracht? Welche Strukturen, welche Kulturen und Sprachen fanden sie an ihren Ankunftsorten vor und wie gingen sie damit um? Was war das Geheimnis des wirtschaftlichen Erfolgs der deutschen Siedler? Neuere Forschungen korrigieren verbreitete Vorstellungen der Auswanderung, die stark von Stereotypen, Wunschdenken und Vorurteilen geprägt sind. Die Ausstellung vermittelt ein vielschichtiges Bild des Auswanderungsprozesses. Gezeigt werden Objekte, Bilder und Dokumente aus zehn Museen in vier Ländern. Besucher können die Welten der südwestdeutschen Auswanderer im 18. Jahrhundert entdecken.
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Sonderausstellung
Juni bis Juli 2012 Osijek/Kroatien
Der Mensch. Der Fluß Malerei aus den Donauländern
Nach dem Ende der ersten Ausstellungsstation in VillingenSchwenningen wandert die Ausstellung im Janu ar 2012 an die Mündung der Donau. Im Kunstmuseum Tulcea (Rumänien) wird „Der Mensch. Der Fluß" vom 20. Januar bis zum 20. Februar gezeigt. Die Ausstellung präsentiert die Werke junger bildender Künstler aus den Donauländern, die mit dem Projekt ein europäisches Forum erhalten. Die Künstler dieser Generation beschäftigen sich mit der politischen und persönlichen Situation des Menschen, mit Gemeinschaft, Nachbarschaft und Migration, aber auch mit der Natur, dem Element Wasser und natürlich mit der Donau. Die jungen Kreativen entwickeln assoziative phantastische Vorstellungen, Mythen und vieles mehr.
Nach den ersten Stationen in Villingen-Schwenningen und Tulcea (Rumänien) wird „Der Mensch. Der Fluß." im April in der bulgarischen Hauptstadt Sofia gezeigt. Im Mai wandert die Ausstellung dann weiter nach Novi Sad (Serbien).
Die Ausstellung präsentiert die Werke junger bildender Künstler aus den Donauländern, die mit dem Projekt ein europäisches Forum erhalten. Die Künstler dieser Generation beschäftigen sich mit der politischen und persönlichen Situation des Menschen, mit Gemeinschaft, Nachbarschaft und Migration, aber auch mit der Natur, dem Element Wasser und natürlich mit der Donau. Die jungen Kreativen entwickeln assoziative fantastische Vorstellungen, Mythen und vieles mehr. Weitere Ausstellungsstationen: Ungarn: Pécs, September - Oktober 2012 Slowakei: Bratislava, November - Dezember 2012 Österreich: Krems, Januar - Februar 2013 Deutschland: Ingolstadt, März - April 2013 Deutschland: Ulm (Abschluß), Mai—August 2013
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Veranstaltungen
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Donnerstag, 19. April, 19 Uhr, Eintritt: € 5,00
Vortrag und Filmvorführung
Deutsche Spuren in Aserbaidschan Mit Otto Hauser, Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan
Deutschland hat „gevotet": Mit seinem Song „Standing Still" wird der gelernte Industriemechaniker Roman Lob Deutschland am 25. Mai beim Eurovision Song Contest in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku vertreten. Weniger bekannt ist, dass im 19. Jahrhundert viele hundert Familien aus Württemberg in die Kaukasusrepublik ausgewandert sind. Welchen Stellenwert die Deutschen damals hatten, zeigt die Tatsache, dass im Nationalparlament der ersten Republik Aserbaidschans von 1918 bis 1920 ein Parlamentssitz für die Deutschen reserviert war. Übrigens wurde in dieser Zeit, zum ersten Mal in der islamischen Welt, das Frauenwahlrecht eingeführt. Es gibt heute noch Städte, wie Helenendorf (Xanlar), die gut erhalten sind und an die deutschen Bewohner erinnern. Dort pflegt man das Andenken an die württembergischen Deutschen. Honorarkonsul Otto Hauser gibt einen Einblick in die Geschichte der Deutschen in Aserbaidschan. Er zeigt auch Ausschnitte aus einer Filmdokumentation.
Donnerstag, 3. Mai, 19 Uhr, Eintritt: € 3,50
Bildervortrag
Maribor/Marburg an der Drau Europäische Kulturhauptstadt 2012
mit Dr. Harald Roth, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam
Maribor/Marburg an der Drau ist Kulturhauptstadt Europas 2012. Es konsolidierte sich ab dem 12. Jahrhundert unterhalb einer Grenzburg im Süden der Steiermark. Der Handel, vor allem mit Wein, wurde zum Rückgrat der Stadt. Um 1150 begann der Bau der Johanneskathedrale. Prägend sind ferner die Stadtburg Kaiser Friedrichs III. (15. Jahrhundert), das Renaissance-Rathaus und Reste der Stadtbefestigungen. 1919 wurde Marburg mit der Untersteiermark Teil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (Jugoslawien). Mit einer Universität, wichtigen Schulen und Betrieben ist Maribor heute die zweitgrößte Stadt des seit 1991 unabhängigen Slowenien. Mit einem ehrgeizigen Kulturprogramm ist die Stadt bestrebt, sich selbst, die Region und Slowenien 2012 einer interessierten europäischen Öffentlichkeit zu präsentieren.
Donnerstag, 10. Mai, 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung Schwaben an der Donau. Die Ansiedlung in Ungarn im 18. Jahrhundert und ihre Folgen
Sonntag, 20. Mai, 11-17.00 Uhr
Internationaler Museumstag
Eintritt in das Museum und die Führungen sind am Internationalen Museumstag frei
Unter dem Motto “Welt im Wandel - Museum im Wandel” steht am 20. Mai 2012 der 35. Internationale Museumstag.
Das DZM bietet folgende Aktionen:
11.00 Uhr (Treffpunkt im DZM) Stadt-Exkursion: Ulm und die Donauschwaben Ulm ist die Stadt der Auswanderung nach Ungarn. Zehntausende sind im 18. Jahrhundert mit den Ulmer Schachteln die Donau hinab gefahren und erhofften sich „im Ungarnland" eine bessere Zukunft. Entlang des 2888 Kilometer langen Flusses steht die Ulmer Schachtel als Symbol für den Aufbruch in eine neue Zeit. Die Schwaben, wie man die Einwanderer nannte, waren begehrte Arbeitskräfte, die das Land modernisierten. Ab 1712 verkehrten die Ulmer Schachteln nach einem festen Fahrplan. In zwei Stunden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Orte in der Stadt, die für die Auswanderung von Bedeutung waren: Wo fuhren die Schiffe ab? Wo warteten die Auswanderer auf einen der begehrten Plätze auf den Ulmer Schachteln? Warum mußten viele von ihnen vorher noch heiraten?
14.00 Uhr Friedrich Steinkopf: Deutsche Poesie in Ungarn Im südungarischen Pécs (Kulturhauptstadt 2010) befindet sich im Museum das Poesiealbum von Friedrich Steinkopf. Es enthält Gedichte, die der Offizier auf seinen Reisen zwischen 1803 und 1823 sammelte. Steinkopf wurde in Thüringen geboren und machte als junger Mann zahlreiche Reisen durch Europa. Später ließ er sich in Ungarn nieder und heiratete dort. Das Poesiebuch des deutschen Soldaten enthält auch Aquarelle der Landschaft Süd-Transdanubiens, wie die Region südlich des Plattensees auch genannt wird. In der Auswanderer-Ausstellung „Schwaben an der Donau" lesen wir die Gedichte und zeigen Bilder aus seinem Poesiealbum. Wir machen eine imaginäre Reise in das frühe 19. Jahrhundert - durch Wien, Prag, Preßburg oder Paris, begleitet von literarischen Länderimpressionen.
Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr; Eintritt: € 5,00, Vorverkauf im DZM und bei der Buchhandlung Mahr
Autorenlesung György Dalos: Der Fall des Ökonomen
Unter dem Titel „Der Fall des Ökonomen" ist der neue Roman von György Dalos erschienen. Erzählt wird die Geschichte von Gäbor Kolozs, einem nicht mehr gefragten Ökonomen, der in Moskau studierte. Um finanziell über die Runden zu kommen, kassiert er die monatliche Wiedergutmachungszahlung an seinen verstorbenen Vater, einen Holocaustüberlebenden. „Es ist ein Buch über Geld, Wohnen und Arbeit" faßt György Dalos seinen Roman zusammen. Der Autor, 1943 in Budapest geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, seine Bücher wurden in elf Sprachen übersetzt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ulmer Volkshochschule und der Buchhandlung Mahr, Langenau
Sonntag, 10. Juni, 11-17.00 Uhr
Tag der Festung
Der Eintritt ins Museum und die Führung sind am Tag der Festung frei. Das DZM befindet sich im Reduit der Oberen Donaubastion, einem Bauwerk der Bundesfestung. An diesem Tag der offenen Tür können die Besucher sehen, wie die Räume des historischen Denkmals als Museum genutzt werden.
14.00 Uhr Führung
In einem Rundgang durch das Bauwerk erfahren die Besucher Näheres über seine Geschichte und Nutzung, die aufwändige Sanierung in den Jahren 1995 bis 2000 und seine heutige Nutzung als Museum.
Samstag, 16. Juni, 11 - 17.00 Uhr
Infotag Die Region Sathmar und die Sathmarer Schwaben
Ein Informationstag über die Region Sathmar (Satu Mare) in Rumänien, dem Ziel der ersten oberschwäbischen Auswanderer, die 1712 mit der Ulmer Schachtel donauabwärts fuhren. Die Sathmarer Schwaben - im 18. Jahrhundert aus Oberschwaben ausgewandert - haben eine ebenso lange Geschichte in dieser Region. Ein Teil von ihnen lebt heute in Deutschland. Am Sathmartag werden Gäste aus Rumänien und die Landsmannschaft im DZM ihre Heimat vorstellen: mit Tänzen, Chor- und Musikveranstaltungen. Außerdem werden die Sathmarer Schwaben alle Gäste mit Sathmarer Spezialitäten versorgen, dazu Weine aus der Region. Neben dem Kulturproramm werden Fachleute in Bildervorträgen die Region und ihre Geschichte vorstellen.
11.00 Uhr Eröffnung mit Sabine Mayer-Dölle, Bürgermeisterin, Vorstandsvorsitzende des DZM und Helmut Berner, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben.
Mit:
- Duo Wellaweag (Bad Waldsee) - Duo Christa & Adalbert Pfeiffer (Ravensburg/Berg) — Singgruppe „Grenzgänger" (Stuttgart) - Collegium Suebicum (Sathmar) - Bildegger Geiger (ein Roma-Duo aus Sathmar) - Ceterae (rumänische Folklore aus Großkarol) - Musikalisch-schwäbische Mundart-Szenette der HOG Bescheneed (Augsburg) - Maestoso (jugendliche Sänger und Sängerinnen aus Trestenberg/Sathmar) - Sternchen (Sathmarer Jugendtanzgruppe aus Nürnberg) Seniorentanzgruppe des Kreisverbandes München
Donnerstag, 21. Juni, 19.00 Uhr, Eintritt: frei
Buchpräsentation Von Ulm auf der Schachtel die Donau hinunter
Mit dem Arbeitskreis Geschichte des ZAWiW (Zentrum für Allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung) der Universität Ulm. Der Arbeitskreis Geschichte des ZAWiW trifft sich seit 1996 und befasst sich vor allem mit der Auswanderung aus/über Ulm nach Südosteuropa. Jetzt liegt das Buch mit dem Titel "Von Ulm auf der Schachtel die Donau hinunter" in einer Neuauflage vor. Darin werden die Lebensumstände der Menschen in ihrer alten sowie in der neuen Heimat beschrieben. Die Sorgen, Nöte und Hoffnungen der Menschen in den Einwanderungsgebieten werden anschaulich geschildert. Die Mitglieder des AK Geschichte stellen ihr neues Buch vor und berichten über ihre Forschungen.
Samstag, 23. Juni, 18 - 24.00 Uhr
Lange Nacht der Museen Ulm/Neu-Ulm An diesem Abend spielt das Goran Kojic Trio im DZM. Die drei Musiker Goran Kojic aus Bosnien (Piano), Mirko Perencevic aus Kroatien (Drums) und Jonas Hoenig aus Deutschland (Bass) sind seit 2011 in den Freiburger Jazz-Clubs unterwegs. Ihr Stil? Irgendwo zwischen Jazz, Fusion und Worldmusic schaffen die für den Balkan typischen ungeraden Rhythmen und östlichen Harmonien ein besonderes Klangerlebnis. Lassen Sie sich von der Spielfreude des Trios mitreißen in eine Welt zwischen Ulm und Istanbul! Außerdem bietet das Museum Weinspezialitäten und Kulinarisches aus den Donauländern an.
18.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Schwaben an der Donau"
20.30 Uhr „Museumsexponate erzählen" eine besondere Führung durch das Museum
Donnerstag, 28. Juni, 19.00 Uhr
Podiumsgespräch Ulm, Neu-Ulm - kennst du deine Rusßlanddeutschen?
Alte und junge Russlanddeutsche, manche mit Vorfahren, die mit Ulmer Schachteln über die Türkei in den Kaukasus kamen, erzählen über Integration und ihr Leben in zwei Sprachen. In Kooperation mit der Aussiedlerseelsorge Dekanat Neu-Ulm, gefördert vom Förderverein Integration.
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Neue Ausstellungsabteilung
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Mit der Ulmer Schac htel vor dem Museum hat das Thema Schiffbau und Donauschifffahrt auch in der Dauerausstellung einen festen Platz erhalten. Eine zusätzliche Museumsabteilung zeigt seit kurzem zahlreiche Exponate aus der Werkstatt des letzten Ulmer Schiffbauers Eugen Hailbronner. Die Exponate wie Schopperwerkzeuge und Winden geben einen lebendigen Eindruck vom Bau der Ulmer Schiffe. Unter den Exponaten befindet sich auch eine Schiffmeistertruhe aus dem 19. Jahrhundert, in der während der Fahrt auf der Donau wichtige Dokumente und Frachtpapiere verstaut waren, und die der Schiffmeister auf dem Landweg wieder zurück nach Ulm brachte. Auch die Ulmer Donauaktivitäten der letzten zehn Jahre finden sich inzwischen im Museum wieder: Eine eigene Vitrine informiert über die Donaufeste, das Donaubüro und die Heimattreffen der Banater Schwaben in Ulm.
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Tagungsräume
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Das Museum hat zwei Tagungsräume mit jeweils 70 m², die mit moderner Präsentationstechnik ausgestattet sind. Für Sonderveranstaltungen (z. B. für Empfänge, Feiern) können außerhalb der Öffnungszeiten auch die Foyers im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss angemietet werden.
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Kulturreferentin
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Dienstag, 17. April,08.30 - 11.45 Uhr
Seminar
„Ein Tanzkleid für Katharina" — Aufbruch entlang der Donau Ziel des Kurses ist die Darstellung der Rolle von Frauen und Männern im Kontext der Siedlungsgeschichte der deutschen Minderheiten in Südosteuropa vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Daran erinnert die Stadt, wenn sich 2012 der Beginn der Auswanderungswelle nach Ungarn und weiter die Donau hinunter zum 300. Male jährt. Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Auswanderung; dem Leben im Siedlungsgebiet und der Flucht, Vertreibung, Integration und dem Neuanfang. Der Kurs richtet sich ausschließlich an Frauen und findet im Donauschwäbischen Zentralmuseum statt.
Termine: Dienstag, 17. April, 15. Mai 2012, jeweils 8.30-11.45 Uhr Anmeldung nur über die Frauenakademie der Volkshochschule, Ulm (Tel. 0731-15 30 47)
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26./27. Mai
Ausstellung Der unbekannte Maler Stefan Jäger (1877-1962) Donauhalle Ulm, Heimattag der Banater Schwaben in Ulm
Die Ausstellung widmet sich dem bei den Donauschwaben außerordentlich bekannten und beliebten Maler Stefan Jäger (1877-1962). Ähnlich wie Adam Müller-Guttenbrunn gehört Stefan Jäger zu denjenigen, die von allen Gruppen der Donauschwaben gleichermaßen anerkannt und trotz seines eher regional beschränkten Werkes nach wie vor einen hohen Verbreitungsradius besitzen. Die Ausstellung wagt den Versuch, sich frei von jeglicher Romantik, allerdings nicht frei von Spekulationen, dem Künstler und Menschen Stefan Jäger zu nähern. Dazu werden ausgewählte Porträts und Skizzen aus dem Bestand des DZM gezeigt, die einen der Öffentlichkeit bis dahin weitgehend unbekannten Maler präsentieren.
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04. bis 08. Juni
Sommercamp in Obermarchtal
Im Rahmen des Projekts „Donau verbindet" beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler seit 2011 an von Deutschland geförderten Schulen im Donauraum mit den Gemeinsamkeiten, aber auch mit Unterschieden der Menschen an der Donau. Ziel ist, ein Netzwerk von Deutsch lernenden Jugendlichen aufzubauen, die in Projekten zusammenarbeiten. Das Sommercamp zieht eine Zwischenbilanz und bietet ein Programm mit Workshops der Kulturreferentin an.
Projektpartner: Auswärtiges Amt, Zentralstelle für Auslandsschulwesen, Goethe-Institut, Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, DAAD
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11. Mai bis 17. Juni
Sonderausstellung Sathrnar und die Sathmarer Schwaben
Das Siedlungsgebiet dderSathmarer Schwaben gehört zu den donauschwäbischen Siedlungsgebieten. In der kleinen Region im NOrdwesten Rumäniens leben seit Jahrhunderten Rumänen, Deutsche, Ungarn, Juden Roma und Ruthenen. In diesem vorwiegend ländlich geprägten Gebiet haben sich die kulturellen Ausdrucksformen - sei es ind der Architektur, in der Kleidung oder in der Sprache -länderübergreifend und überraschend lange erhalten. Zwischen 17112 ubnd 1832 wurden hier in 32 Gemeinden duetsche Bauern angesiedelt, die überwiegend katholisch waren.
Ein Kooperationsprokekt des Donauschwäbischen Zentralmuseums mit der Kulturreferentin für Südosteuropa.
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Vermittlung
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Aufbruch von Ulm entlang der Donau 1712/2012
Im 18. Jahrhundert war Ulm Mittelpunkt einer großen Auswanderungswelle donauabwärts, die im Jahr 1712 begann. Im Jahr 2012 jährt sich der „Aufbruch von Ulm entlang der Donau" zum 300. Mal. Das Donauschwäbische Zentralmuseum bietet hierzu zahlreiche Vermittlungsangebote für Schulklassen und Gruppen an. Bitte vereinbaren Sie einen Termin (siehe unten).
Wellenreiter — die Ulmer Schachtel
Die Exkursion durch die Stadt folgt den Spuren, die vom Schachtelbau und der Auswanderung auf der Donau erzählen.
In die weite Welt hinaus
Die Aktion vermittelt anschaulich die Geschichte der Donauschwaben, ihre Auswanderung, das historische Reisen, das Ankommen und Sich-Einleben in einem fremden Land.
Die Donau - das blaue Band Europas
Die Donau und die zehn Donauländer stehen im Mittelpunkt des Programms. Es werden die Geschichte, Kultur und Sprache der Donauländer, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorgestellt.
Das Wandern ist ... Lust?
Im Workshop wird die Lebensgeschichte der Familie Schneider, als Beispiel einer Auswandererfamilie, mit Hilfe von historischen Dokumenten und Quellen aus der Auswanderungszeit des 18. und 19. Jahrhunderts nachempfunden und in szenischen Darstellungen erzählt.
Zu Besuch bei den Schwaben an der Donau
Der Workshop beschäftigt sich mit der Kultur der Donauschwaben — Brauchtum, Religion und Alltag — und bietet einen Einstieg in die donauschwäbische Volkskunde. Er vermittelt praktische Kenntnisse zu Sprache, Schrift und Schule, Heilmethoden, Essgewohnheiten und Trachten.
Informationen und Anmeldung im Donauschwäbischen Zentralmuseum bei Jeannine Engelhardt, Tel.: 0731/96254-105, jeannine.engelhardt@dzm-museum.de oder bei Swantje Volkmann (Kulturreferentin für Südosteuropa), Tel.: 0731/96254-115, swantje.volkmann@dzm-museum.de |
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Wanderausstellungen
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Die Kulturreferentin und das DZM bieten Wanderausstellungen an, die kostenlos von Vereinen und Institutionen ausgeliehen werden können. Je nach Ausstellung bestehen sie aus bis zu 26 selbststehenden Displayelementen in den Maßen 90 x 220 cm Die einzelnen Displayelemente können schnell und leicht transportiert und selbst aufgebaut werden. Die Kulturreferentin bietet zu den Ausstellungen Begleitprogramme an, die vor Ort durchgeführt werden. Zusätzliches lnformationsmaterial wie Faltblätter, Plakate und Broschüren können bestellt werden. Ansprechpartner ist Frau Dr. Volkmann, Tel.: (0731) 96 254-115.
Steingewordener Glaube Kirchliche Architektur im Banat im 18. Jahrhundert
Donauschwäbische Kultur und Geschichte Inhaltlich orientiert sich die Präsentation an der Dauerausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums: “Räume - Zeiten - Menschen".
Rumänien - Eine europäische Kulturlandschaft Rumänien und sein vielfältiges kulturelles Erbe dargestellt an herausragenden Beispielen aus Baukunst, Geschichte, Kultur und der wunderschönen Landschaft Rumäniens
Das deutsche Theater von Hermannstadt Seit dem 16. Jahrhundert besteht eine deutsche Theatertradition in Hermannstadt (Sibiu), die das städtische Leben bis heute prägt.
Das Banat - Eine Reise nach Europa Das reiche Kulturerbe des Banats, die Menschen, die abwechslungsreiche und schöne Landschaft und herausragende architektonische Zeugnisse
Temeswar 1989 - Symbol der Freiheit Fotografien, Presseartikel und Manuskripten markieren die entscheidenden Wendepunkte der Revolution in Rumänien im Dezember 1989, die in Temeswar/Timiºoara ihren Ausgang nahm.
Seit Herbst 2011 wandern die drei Ausstellungen „Zwischen Donau, Drau und Plattensee - Die Schwäbische Türkei", „Donauschwäbische Kultur und Geschichte" und „Steingewordener Glaube - Kirchliche Architektur im Banat im 18. Jahrhundert" durch ungarndeutsche Heimatmuseen und deutsche Bildungszentren in Ungarn. Gezeigt wurden sie bisher u. a. in Pécs und in Budaörs und werden in den folgenden Monaten noch in Orosháza, Gyula, Bátaszék und in Baja zu sehen sein.
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DZM auswärts
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+++ Die Ausstellung „Wir lebten in Véménd" wandert weiter nach Kroatien: am 26. April wird die Ausstellung — zusammen mit der Ausstellung „Sie verlassen jetzt die Landkarte" — in Osijek, im Slavonischen Museum (Muzej Slavonije Osijek) eröffnet. Dort wird die Fotoaktion „Bring ein Ding" weitergeführt. Das Publikum in Osijek bekommt dann auch die Ergebnisse der Ulmer Fotoaktion zu sehen.
+++ Bei der Restaurierung der Dominikanerkirche in der ungarischen Stadt Vác/Waitzen sind 1994 außergewöhnliche Funde zum Vorschein gekommen. In der Gruft unterhalb der Kirche wurden zahlreiche gut erhaltene Särge aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert gefunden. 166 Särge konnten identifiziert werden, davon gehörten 104 den ersten deutschen Ansiedlern. Die gut erhaltenen Grabbeigaben bieten einen seltenen Einblick in Alltagsleben, Glauben und Sterben der ersten Generationen deutscher Einwanderer. Wir haben Kontakt mit dem Museum Tragor Ignác in Vác/VVaitzen aufgenommen und von dort spektakuläre Leihgaben für unsere Ausstellung „Schwaben an der Donau" erhalten.
+++ Tagung: Vom „Verschwinden" der deutschsprachigen Minderheiten: Ein schwieriges Kapitel in der Geschichte Jugoslawiens 1941 - 1955. Vom 21. März bis 23. März 2012 in Bad Radkersburg/Steiermark. Auf der internationalen Tagung beleuchteten Wissenschaftler aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich und Deutschland unter verschiedenen Blickwinkeln ein in Jugoslawien tabuisiertes Kapitel europäischer Geschichte: Flucht, Vertreibung und Internierung der deutschen Minderheiten ab 1944. Die Präsentation der neuesten Forschungsergebnisse bildete die Grundlage für die Schlußdiskussion, in der Perspektiven für eine gemeinsame Bewertung erörtert wurden. Das immer noch heikle Tagungsthema zog viele Besucher an, und auch Medien aus allen teilnehmenden Ländern waren vertreten. Die Vorträge und Ergebnisse der Tagung werden in einer Publikation präsentiert.
+++ Das DZM hat insgesamt sieben Partnermuseen in Südosteuropa. Am 11. Mai treffen sich die Direktoren aus Sathmar, Arad, Temeswar, Reschitza (alle Rumänien) sowie aus dem Stadt- und dem Provinzmuseum Novi Sad (Serbien) und aus Pécs (Ungarn) zu einer Konferenz über die zukünftige Zusammenarbeit. Auf der Tagesordnung steht die Umsetzung des EU-Projektes MI-DANU (vgl. Rubrik Neues aus dem Museum) und die Digitalisierung von Sammlungsbeständen.
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Rund ums Museum
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+++ Das Museum bedankt sich für eine Spende im Gedenken an Margarete „Gitti" Müller aus Neu-Arad (Banat). Margarete Müller ist im Januar verstorben. Der Betrag wird entsprechend der Stiftungssatzung für unmittelbar gemeinnützige Zwecke verwendet..
+++ Im Februar erhielten wir Post aus Brüssel: Das DZM wurde mit dem Projekt MI-DANU (Migration im Donauraum) in Programm „Kultur"die Förderung des EU-Kulturprogramms aufgenommen. Im Zeitraum von Mai 2012 bis Oktober 2013 erhält das DZM 90.000 Euro für ein Projekt, das zusammen mit Partnermuseen in Ungarn, Rumänien und Serbien durchgeführt wird. Das DZM ist damit eine von neun deutschen Kulturinstitutionen, die sich im Wettbewerb um die Fördermittel für Kooperationsprojekte durchgesetzt haben. Insgesamt 318 Anträge aus ganz Europa wurden gestellt, 112 davon wurden ausgewählt. Im Rahmen von MI-DANU wird eine internationale Wanderausstellung zur Bedeutung der Ansiedlung im 18. Jahrhundert für den Donauraum erarbeitet. Außerdem erstellen die Museen zusammen mit den Tourismusorganisationen entlang der Donau touristische Programme zur Geschichte der Deutschen in Südosteuropa.
+++ Am 20. und 21. April findet im Museum die Jahrestagung des Vereins für Museumspädagogik Baden-Württemberg statt. Die Fachtagung stellt die Zielgruppe der zwölf- bis achtzehnjährigen Besucher in den Mittelpunkt. Eine Besuchergruppe, die zwar in allen Museen zu finden ist - oft aber nicht freiwillig. Museumsbesuche sind oft Pflichtprogramm bei Klassenausflügen oder Exkursionen. Alle, die in Museen Vermittlungsaufgaben übernehmen, kennen die lustlose bis widerwillige Schulklasse, die an einer Führung teilnehmen muss. Die Museumspädagogen suchen nach neuen Ansätzen der Vermittlungsarbeit für Jugendliche anhand praktischer Beispiele, unter anderem im DZM.
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Neu erschienen
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Museum in Europa - Zum zehnjährigen Bestehen des Donauschwäbischen Zentralmuseums Hrsg. von Christian Glass, Ulm 2010. Mit Beiträgen von Heribert Rech, Sabine Mayer-Dölle, Hans Supritz, Horst Förster u. a. 64 S. mit zahlreichen Abb. Verkaufspreis € 5,00 im Museumsshop, bei Versand zuzügl. Versandkosten
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Text und Bilder aus der aktuellen Programmankündigung des DZM
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