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DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern.

MUSEUMSPROGRAMM JANUAR BIS APRIL 2026

 
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RUND UMS MUSEUM

+++ GEMEINSAM FÜR KULTUR UND DEMOKRATIE+++

Der Arbeitskreis Kultur in Ulm (AKK) startete im September 2025 die Kampagne „Gemeinsam für Kultur und Demokratie". Die von der Stadt Ulm geförderte Aktion macht sich für Demokratie und eine vielfältige Kulturszene stark.
Wir freuen uns, Teil des tollen Projekts zu sein und hoffen, mit unserer Arbeit zum kulturellen Dialog in Ulm, aber auch in den Donauländern beizutragen.
Die Aktion begann mit einer Auftaktveranstaltung auf dem Ulmer Münsterplatz. Seitdem ist die Kampagne mit Plakaten in der Stadt und mit Videos auf Social-Media präsent.

+++ NEU IM TEAM +++

Seit Oktober 2025 leistet Philipp Zanker (22) seinen Bundesfrei-willigendienst im DZM. Er unterstützt die Kulturreferentin für den Donauraum ein Jahr lang bei zahlreichen Projekten. Dazu gehören die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Workshops und Begegnungen im In- und Ausland.
Außerdem begleitet er die Kulturreferentin bei der Förderung externer Projekte und erhält dabei Einblick in die kulturelle Bildungsarbeit sowie in die Organisation internationaler Kooperationen.
Philipp freut sich auf ein Jahr voller spannender Erlebnisse und neuer Erfahrungen rund um den Donauraum, die Donauschwaben und die Arbeit im Museum - besonders auf das Internationale Donau-jugendcamp „Europa sind wir”.

+++ “SCHWERER STOFF” UNTERWEGS +++

Am 25. Januar endet unsere Ausstellung „Schwerer Stoff. Frauen Trachten - Lebensgeschichten" im Ethnographischen Museum in Budapest. Danach macht sie sich auf den Weg zu ihrer dritten und letzten Station: Berlin.
Am 23. April ist dort die feierliche Eröffnung im Museum Europäischer Kulturen, wo die Ausstellung bis zum 29. März 2027 läuft. Wer sie also noch nicht gesehen hat: Auf in die Hauptstadt!

Aus dem Budapester Besucherbuch:
„Ich kam wegen der Trachten, aber ergriffen wurde ich letztendlich von den (Frauen) Geschichten."

“Hallo, ich bin aus der Ukraine. Als ichdas Kleidungsstück ,Fufaika` aus der Region Donezk sah, mußte ich weinen. Mir wurde bewußt, daß die Menschen damals ums Überleben kämpfen mußten. Alles wiederholt sich. laßt uns in Frieden leben.”

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

JANUAR

Freitag, 2. Januar, 15.30 Uhr
Sonntag, 4.Januar, 14.00 Uhr
Sonntag, 11. Januar, 14.00 Uhr
Sonntag, 18. Januar, 14.00 Uhr
Sonntag, 25. Januar, 14.00 Uhr

Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Themenführung “Frauen geben den Ton an”
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”
Donau. Flußgeschichten

FEBRUAR

Sonntag, 1. Februar, 14.00 Uhr
Freitag, 6. Februar, 15.30 Uhr
Sonntag, 8. Februar, 14.00 Uhr
Samstag, 15. Februar, 14.00 Uhr
Sonntag, 22. Februar, 14.00 Uhr

Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Erlebnisführung “Mord an der Donau”
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten

MÄRZ

Sonntag, 1. März, 14.00 Uhr
Freitag, 6. März, 15.30 Uhr
Sonntag, 8. März, 14.00 Uhr
Sonntag, 15. März, 14.00 Uhr
Sonntag, 22.März, 14.00 Uhr
Sonntag, 29. März, 14.00 Uhr

Schauspielführung
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Sonderausstellung “Atlantis - Versunkene Welten”
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten
Sonderausstellung “Atlantis - Versunkene Welten”

APRIL

Freitag, 3. April, 15.30 Uhr
Sonntag, 5. April, 14.00 Uhr
Sonntag, 12. April, 14.00 Uhr
Sonntag, 19. April, 14.00 Uhr
Sonntag, 26. April, 14.00 Uhr

Sonderausstellung “Atlantis - Versunkene Welten”
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland ...”
Themenführung “Frauen geben den Ton an”
Donau. Flußgeschichten

SONDERAUSSTELLUNGEN

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11. April bis 12. Juli

EINFACH SCHÖN?POLITISIERUNG „DEUTSCHER VOLKSKULTUR” AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA
Bräuche, Trachten oder Volkslieder gelten als Inbegriff von „Volkskultur". Ihnen wurde und wird bis heute ein ästhetischer Wert zugesprochen. Sie scheinen einfach schön zu sein - gerade weil sie so ursprünglich und kaum durch die Moderne berührt wirken.
„Volkskultur” als schön wahrzunehmen ist allerdings erst das Ergebnis eines durch moderne Sehgewohnheiten und Ideologien geprägten Blicks. Denn häufig erfährt das vermeintlich Einfache eine Überhöhung im Kontrast zur Kultur bürgerlicher Schichten oder zur kapitalistischen Warenkultur.
Die Ausstellung zeigt ästhetisierte Darstellungen von Volkskultur aus dem Banat, aus Siebenbürgen und dem Egerland von den 1920er- bis zu den 1960-er Jahren. Sie macht sichtbar, wie die „Volkskultur" der deutschsprachigen Bevölkerung im bzw. aus dem östlichen Europa für politische Zwecke eingesetzt wurde - auch nach 1945.
Eine Wanderausstellung des Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas (IKDE), Freiburg. Finanziert aus Mitteln des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, die der Landtag Baden-Württemberg bereitgestellt hat.

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Ein idyllisches Leben in der alten Heimat, dann Krieg, Flucht, Traumata, schließlich ein hoffnungsvoller Neubeginn: Dieses Schicksal prägte Generationen und betrifft auch heute noch viele Familien weltweit.
Dieter Mammel, ein Nachfahre von Donauschwaben aus dem Banat und international renommierter Künstler, widmet sich diesem immer wiederkehrenden Thema in seiner Ausstellung „Lifeline”. In fünf Kapiteln - Heimat, Flucht, Zuflucht, Familienalbum und Überleben - erzählt er eindrucksvoll vom Erlebten und Erinnerten.
Die großformatigen, monochromen Gemälde, Objekte und multimediale Stationen verknüpfen die Geschichte seiner Familie mit den Erfahrungen Geflüchteter aus Syrien und der Ukraine. So gewinnt „Lifeline” eine universelle Dimension - inhaltlich wie künstlerisch.
Die Ausstellung folgte dem Fluchtweg der Familie des Künstlers - vom Nationalen Kunstmuseum in Temeswar/ Timiºoara über das Nationalmuseum in Pantschowa/Panèevo bis nach Ulm. Im DZM ist eine überarbeitete und erweiterte Fassung bis zum 18. Januar 2026 zu sehen.

Kabinett-Ausstellung 16. Februar bis 15. März

HÄFEN AN DER DONAU -GESCHICHTE, ARCHITEKTUR, MENSCHEN

Die Donauhäfen sind mit ihren Kaianlagen, Schiffbecken, Kränen, Lagerhäusern und Terminals nicht nur wichtige Orte des Tourismus' und des Warenumschlags, sondern auch des kulturellen Austauschs. Kaufleute, Matrosen, Tagelöhner und Facharbeiter treffen hier aufeinander, genauso wie Einheimische und Migranten verschiedener Nationalitäten. Das macht die Häfen zu einem einzigartig vielfältigen Milieu.
Die Ausstellung präsentiert diese bunte Welt und stellt neue wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Fotos, Plakate und Pläne geben Einblick in die faszinierende Geschichte und Gegenwart der Donauhäfen. Ergänzend sind Grafiken und Gemälde von Künstlern der Katholischen Hochschule Apor Vilmos (Vác, Ungarn) zu sehen.
Die Ausstellung wird anschließend in Budapest, Novi Sad und anderen Donaustädten gezeigt.
Ein Projekt des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Tübingen) in Kooperation mit dem Ungarischen Nationalarchiv und der Philosophischen Fakultät der Universität Novi Sad, gefördert von der Baden- Württemberg Stiftung.

6. März bis 20. September

ATLANTIS -VERSUNKENE WELTEN

Spiegelnde Wasseroberflächen, Wurzeln, die aus Mauern wachsen, Türen, die sich in leere Räume öffnen. Die Bilder und Objekte der Ausstellung erzählen Geschichten von versunkenen Welten.
Der Verlusttausender europäischer Siedlungen zählt zu den tiefgreifenden Traumata und Umbrüchen des 20. und 21. Jahrhunderts. Vielfältig sind die Ursachen für die Entvölkerung und das Aufgeben ganzer Dörfer.
Sie reichen von sozialen, politischen und demografischen Faktoren bis hin zu Naturkatastrophen.
„Atlantis” ist eine Ausstellungsreihe, die den Spuren vergangener Orte in Südosteuropa nachspürt. Im DZM erinnert sie an Siedlungen, in denen einst deutsche oder andere Minderheiten gelebt haben - kulturell vielfältige Dörfer und Gemeinden, die heute nicht mehr existieren. Und mit den Orten verschwand auch ihre Vielfalt.
„Atlantis - Versunkene Welt”  erzählt von Lindenfeld und Ada Kaleh in Rumänien, Gakovo/Gakowa und                                                                    Kruševlje/ Kruschiwl in Serbien, Stari Tabor/Alttabor und Novi Log/ Neulag in SlowenieZavršje/Piemonte d'Istria in Kroatien sowie Derenk und Dolina in Ungarn. Objekte, Geschichten, Archivbilder, Klanginstallationen und Aufnahmen des Fotokünstlers Frank Gaudlitz lassen sie noch einmal auftauchen.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen in Berlin, sowie mit Wissenschaftlern, Museen und Forschungsinstitutionen in Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Ungarn verwirklicht.

VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 11. Januar / 13.30 - 17 Uhr (inkl. 30 Minuten Pause)

LEBENSLINIEN II
Schreibwerkstatt für alle mit Claudia Schoeppl

Claudia Schoeppl, Künstlerische Leiterin des Teatro International, Theater- und Schreibpädagogin, lädt Besucher zu einem kreativen Nachmittag mit Stift und Papier ein. Im freien biographischen und fiktiven Schreiben zu verschiedenen Impulsen und zu Bildern der Ausstellung „Lifeline” lassen wir unsere Assoziationen und Gedanken in Schreiblinien auf das Papier fließen. Dabei entstehen unterschiedliche Texte, die wir beim gegenseitigen Vorlesen miteinander teilen.
Die Schreibwerkstatt kann als Fortsetzung der Schreibwerkstatt Lebenslinien I besucht werden oder unabhängig davon. Die Teilnehmenden können die Ausstellung schon vor dem Workshop individuell besuchen.
Teilnahmegebühr: € 10,00 / Anmeldung unter info@dzm-museum.de

Donnerstag, 5. Februar, 19.00 Uhr

„HÄFEN AN DER DONAU: GESCHICHTE, ARCHITEKTUR, MENSCHEN”
Ausstellungseröffnung

Samstag, 21. Februar, 15.00 Uhr

„MUSIK IN DER HABSBURGER MONARCHIE UND DAS MUSIKALISCHE ERBE DES BANATS"
Konzert
Näheres unter Kulturreferentin

Donnerstag, 5. März, 19.00 Uhr

„ATLANTIS - VERSUNKENE WELTEN”
Ausstellungseröffnung

Sonntag, 22. März, 14.00 -17.00 Uhr

OSTER-EIERLEI

Wir laden unsere kleinen und großen Besucher*innen zu einem bunten Nachmittag rund um Ostern ein. Es gibt viel zu erleben:
Kreativwerkstatt
Kreativ wird es in unserer Osterwerkstatt. Hier können Eier mit der ungarischen Wachstechnik verziert werden. Rita Brandt zeigt, wie mit Bienenwachs Muster auf das Ei aufgetragen werden, das anschließend gefärbt wird. Und es darf fleißig gebastelt werden - von lustigen Osterhasen bis hin zu Osterkörbchen
Frühlingsmärchen
Um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr heißt es Ohren spitzen! Dann erzählt Märchenerzählerin Tine Mehls lustige und spannende Frühlingsgeschichten.
Osterspiele
Lirum, Larum, Löffelei! Wer schafft es, ein Ei auf einem Löffel unbeschädigt durch einen Hindernisparcours zu balancieren? Dieses und viele andere Spiele erwarten unsere kleinen Besucher.
Eintritt: € 3,00

Donnerstag, 16. April / 19 Uhr

NELIO BIEDERMANN: LÁZÁR
Autorenlesung und Gespräch mit musikalischer Begleitung

Ein sehr junger Autor, ein außergewöhnliches Buch: „Lázár”,die mitreißende Geschichte einer südungarischen Adelsfamilie, eroberte im Herbst 2025 die deutschen Bestsellerlisten.
Vom Ende der Donaumonarchie bis zum Ungarnaufstand vergehen 50 Jahre. Drei Generationen versuchen ihr Glück zu finden und die Liebe - und fristen dabei doch nur mit Mühe ihr Leben. Mit großen Gefühlen und poetischer Sprache begegnet Nelio Biedermann den grausamen Kriegszeiten und den Fährnissen der stalinistischen Zeit, von denen der Roman handelt. Dem Sog seiner Erzählweise kann man sich kaum entziehen.
Nelio Biedermann, geboren 2003, studiert Germanistik und Filmwissenschaft in Zürich. Seine Familie stammt aus ungarischem Adel, seine Großeltern flohen in den 1950er Jahren in die Schweiz.
Musik: Yvonne Faber und Daniel Rosch
Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau
Eintritt: € 15,00, ermäßigt € 10,00

KULTURREFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

ab Dienstag, 13. Januar, 9.00 - 12.30 Uhr / Ort: DZM

„EIN TANZKLEID FÜR KATHARINA -AUFBRUCH ENTLANG DER DONAU”   
Seminar für die Frauenakademie an der vh Ulm
Das Tanzkleid der Katharina Märcz erzählt eine besondere Geschichte. Ursprünglich war der Stoff Teil eines donauschwäbischen Gewandes, das wie seine Besitzerin eine neue Heimat finden mußte. Am Beispiel verschiedener Geschichten und Exponate aus dem DZM zeichnet der Kurs die Geschichte der deutschen Siedler in Südosteuropa nach. Nach einem Exkurs in das Leben der Siedler im Donauraum widmen wir uns jenen Frauen, die in der Literatur als Garanten des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg gelten.
Weitere Termine: 20.01. und 03.02., jeweils 09.00 - 12.30 Uhr
Anmeldung: Frauenakademie an der vh Ulm, 0731 1530-40, tretter@vh-ulm.de                               

Dienstag, 27. Januar, 09.00 Uhr / Ort: DZM

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG DERORIENTIERUNGSSTUFE DER FRAUENAKADEMIE AN DER VH ULM
Im Rahmen der Veranstaltung lernen Teilnehmer*innen des Kurses die beiden Dauerausstellungen des Museums in Führungen kennen.

9. - 12. Februar / Orte: Donaueschingen und Bad Urach

DON@U ONLINE PROJEKT„DEMOKRATIE MADE IN EUROPE” UNDFACHTAG „DEMOKRATIE AN DEN SCHULEN”
Athen gilt als Geburtsort der Demokratie. Die Erfolgsgeschichte dieser Staatsform macht sie mittlerweile zum Markenzeichen Europas. Auch wenn europäische Länder diese Form der „Volksherrschaft” unterschiedlich ausgestalten, so sind die Ziele einer Demokratie immer Machtvergabe auf Zeit, Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Meinungsfreiheit.
Welche Wege führen zu diesen Zielen und wie schützen wir sie? Zunehmende Desinformation, extremer Populismus und autoritäre Entwicklungen fordern unsere Gesellschaften heraus. Doch Demokratie ist vor allem auch eine Lebensform. Wie wird sie in den Ländern und in den Schulen entlang der Donau umgesetzt? Welche Mitspracherechte gibt es und welche Formen haben sich bewährt?
Im Don@u Online-Projekt erkunden Schüler, wie vielfältig Länder an der Donau Demokratie im Fluß halten und sie zum Qualitätsmerkmal machen: Demokratie made in Europe!
In Bad Urach und in Donaueschingen treffen sich die beteiligten Lehrkräfte zur Planung ihrer Zusammenarbeit. Den Abschluß bildet das Internationale Donaujugendcamp in Ulm und Neu-Ulm (2. bis 8. Juli) im Rahmen des Internationalen Donaufestes. Dazu werden je zwei Jugendliche und eine beaufsichtigende Lehrkraft eingeladen. Die teilnehmenden Jugendlichen präsentieren dort die Ergebnisse der Zusammenarbeit.

14./15. Februar / Ort: Kloster Rot an der Rotkur2

TREFFEN DER REFERENTEN DES DONAU-JUGENDCAMPS „EUROPA SIND WIR” 2026
2026 findet erneut im Rahmen des Internationalen Donaufestes ein Internationales Donaujugendcamp statt. Das diesjährige Thema lautet: Grenzen. Damit die Jugendlichen vom 2.- 8. Juli 2026 eine interessante und aufregende Woche erleben können, treffen sich die Referenten und Organisatoren zur Planung an einem Klausurwochenende.

Samstag, 21. Februar, 15.00 Uhr / Ort: DZM

MUSIK IN DER HABSBURGER MONARCHIE UND DAS MUSIKALISCHE ERBE DES BANATS
Konzert
Daß Musik mehr ausdrücken kann als den rein musikalischen Inhalt, ist ein bekannter Topos. Welche große Rolle die Musik in den Randgebieten der Habsburger Monarchie spielte, wird an der Liste der Komponisten deutlich, die nicht nur für diese Region schrieben, sondern vielfach in den Gebieten selbst konzertierten.
Von den Märschen der Regimentskapellen bis zum Walzer beim Wiener Kongreß werden daher jene Komponisten in Ton und Wort präsentiert, die eine unm
ittelbare Verbindung zum Banat haben. Dazu zählen beispielsweise Béla Bartók, der 1881 in Großsanktnikolaus geboren wurde, und Emmerich Bartzer, 1895 in Lowrin geboren, der vor allem in Hatzfeld wirkte.
Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung der Kulturreferentin für den Donauraum, des DZM und der Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V.
Bitte reservieren Sie Karten bis zum 13. Februar unter: Tel. 0731 96254-0 oder E-Mail: info@dzm-museum.de Reservierte Karten sind bis 14.30 Uhr an der Museumskasse zu bezahlen und abzuholen.
Eintritt: € 10,00

Donnerstag, 5. März, 19.00 Uhr / Ort: Haus der Donau, Ulm

„STARKE FRAUEN AN DER DONAU"
Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
Wenn von starken Frauen gesprochen wird, werden vor allem jene Vertreterinnen genannt, die durch herausragende Leistungen in ihrem Fach oder ihre besonderen Biografien einen Platz in der Geschichte gefunden haben. Ihr Kampf gegen große Widerstände, ihr Mut, ihre Entschlossenheit und ihre besonderen Leistungen sind vorbildhafte Zeugnisse für den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Vorurteile.
Die Veranstaltung „Starke Frauen an der Donau”        möchte aber vor allem jenen Frauen eine Stimme geben, die nicht unbedingt im Who's who erscheinen, sondern deren Lebenswege beispielhaft für viele vergleichbare Biografien in der Gegenwart stehen. Eingeladen werden Frauen aus den Donauländern, die in ihrem jeweiligen Alltag ihre ganz eigenen Wünsche und Träume leben und deren Leistungen für die Gesellschaft sichtbar gemacht werden sollen.

März

ONLINE-VERANSTALTUNGEN ZU DEMOKRATIE UND NACHHALTIGKEIT IM RAHMEN DER AUSBILDUNG JUNGER DONAUBOTSCHAFTER
Mit dem Projekt der Ausbildung von Donaubotschaftern an den Schulen des Donauraumes entsteht ein neues Instrument der Europabildung. Gleichzeitig dient es der Förderung demokratischer Grundlagen in Südost- und Ostmitteleuropa. Ziel des Projektes ist, neben dem Austausch der Schüler über Ländergrenzen hinweg, vor allem Kenntnisse zu aktuellen Themen mit Bezug zum Donauraum zu vermitteln. Diese werden miteinander erarbeitet und weitergegeben. Neben der Wissensaneignung werden so Netzwerke zwischen Schulen, Lehrern und Schülern geschaffen, die durch die entstandenen Synergieeffekte helfen, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern.
Nach dem Auftakttreffen in Wien wird die Ausbildung mit zwei Online-Veranstaltungen fortgesetzt, die sich mit den Themen Demokratie und Nachhaltigkeit beschäftigen.

20. - 22. März / Ort: DZM

„DIE KUNST DES AUSSTELLENS - SIEBENBÜRGISCH-SÄCHSISCHE TRACHTENECKEN & CO.”
Treffen der Kulturreferenten des Verbandes der Siebenbürger Sachsen
Trachten, Keramik, Stickereien - wenn die Siebenbürger Sachsen sich irgendwo präsentieren, nutzen sie gerne Handarbeiten und Kunsthandwerkserzeugnisse, um ihr materielles Erbe und ihre Traditionen darzustellen. Mit viel Liebe zum Detail ordnen sie Objekte an, die mitunter über Generationen weitergegeben oder über mehrere Landesgrenzen mitgenommen wurden. Die Kulturreferententagung des Verbandes der Siebenbürger Sachsen fragt danach, wie man diese Mikroausstellungen noch besser erlebbar und erfahrbar machen kann: Welche Möglichkeiten stehen Laien zur Verfügung, um die bestmögliche Inszenierung zu erreichen? Welchen Nutzen kann biografisches Arbeiten haben und wie lassen sich interaktive Elemente einbauen?
Kontakt: Kulturreferentin für den Donauraum: 0731/96254-115

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MUSEUMSSHOP

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Mit einer neuen Einrichtung und einem frischen Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag.

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Zur Ausstellung “Donauschwaben - Deutsche Siedler in Südosteuropa” ist ab November die gleichnamige Publikation mit ca 400 Seiten und 300 Abbildungen zum Preis von € 19,80 im Museumsshop erhältlich.

Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten