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Donauschwäbisches Zentralmuseum
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DAUERAUSSTELLUNG

In der Dauerausstellung wird eine “Reise entlang der Donau” als Multivisionsschau animiert. Gezeigt wird die deutsche Migration nach Ungarn und Südosteuropa im 18. Jahrhundert. Die Museumsbesucher erfahren Einzelheiten aus dem Leben und der Arbeit der Neusiedler in einer multiethnischen Region.
Zum Tragen kommt die Kultur der Donauschwaben in ihren Dörfern und Städten und das Verhältnis zu den Nachbarn. Gezeigt werden Modernisierung und Industrialisierung. Die Zwischenkriegszeit wird ebenso behandelt wie Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Auch die Folgen mit Flucht, Vertreibung und Deportationen finden ebenso ihre museale Darstellung wie das Eingehen auf die Staaten Ungarn, Rumänien und Jugoslawien zwischen 1945 bis 1989.
Ein Schwerpunkt des Museums ist die Behandlung Südosteuropas nach 1989. Nicht zuletzt sind aus diesen Intentionen die zahllosen Kontakte zu und die Zusammenarbeit mit Museen in Ungarn, Rumänien und den Nachfolgeländern Jugoslawiens abzuleiten.
Begleitet und ergänzt wird die Dauerausstellung von einer Reihe qualitätvoller Sonderausstellungen wie beispielsweise die vom rumänischen Kulturministerium preisgekrönte Ausstellung Hausgeschichten. Deutsche Spuren in den Donauländern.

MUSEUMSPROGRAMM MAI BIS AUGUST 2026

 
dzm_programm_2026

RUND UMS MUSEUM

+++ GERETTET: MÄDCHENTRACHT AUS MILITITSCH +++

4 Leibchen, 7 Hemden, 2 Plisseeröcke, 13 Unterröcke, 5 Schürzen, 3 Schultertücher, 3 Kopftücher, 2 Hauben, 2 Paar Kniestrümpfe, 5 Taschentücher und 2 Halsbänder - nach 85 Jahren bekam das DZM die Kleidungsstücke eines donauschwäbischen Mädchens geschenkt.
Elisabeth Lemli wurde 1923 in Milititsch/Srpski Miletid (Jugoslawien, heute Serbien) geboren. Mit zwölf Jahren, nach dem Schulabschluss, war sie vier Jahre lang im Dienst auf einem Gut. Vom dort verdienten Geld kaufte sie sich ihre Tracht: lauter fein gearbeitete, in leuchtenden Farben verzierte Kleidungsstücke. Sie selbst konnte nicht nähen und nur Einfaches sticken.
Wozu diese teure Anschaffung? „Zum Heiratsmarkt bei den Tanzveranstaltungen am Wochenende", so weiß es die Familienüberlieferung. Und tatsächlich: Schon bald verlobte sich Elisabeth Lemli mit einem jungen Schlosser. Heiraten konnten die beiden aber erst 1947 in Deutschland. Wie die junge Frau ihre Tracht 1944 auf der Flucht mitgebracht und später jahrzehntelang in perfektem Zustand erhalten hat, wird ihr Geheimnis bleiben. Sie starb im Jahr 2018.

+++ ZU GAST IN BERLIN  +++

Unsere Ausstellung „Schwerer Stoff" befindet sich seit dem 25. April im Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem. Fast ein Jahr lang sind die Lebensgeschichten donauschwäbischer Frauen dort zu erleben und ihre einzigartigen Kleider zu bestaunen. Auch das Begleitprogramm kann sich sehen lassen: von Kreativ- und Textiltagen über künstlerische Performances bis hin zum Besuch einer der letzten Plisseebrennereien. Wir freuen uns sehr, dass die donauschwäbische Kultur und Geschichte sich so prominent in der Hauptstadt präsentieren darf! Die Ausstellung dauert bis zum 29. März 2027.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

MAI

Freitag, 1. Mai, 15.30 Uhr
Sonntag, 3. Mai, 14.00 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 14.00 Uhr
Sonntag, 17. Mai
11.00 Uhr
13.00 Uhr
14.00 Uhr
Sonntag, 24. Mai, 14.00 Uhr
Sonntag, 31. Mai, 14.00 Uh
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Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Atlantis - Versunkene Welten
Kuratorinnenführung „Atlantis - Versunkene Welten"
Internationaler Museumstag
- Atlantis - Versunkene Welten
- Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
- Märchenreise entlang der Donau

Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung

JUNI

Freitag, 5. Juni, 15.30 Uhr
Sonntag, 7. Juni, 14.00 Uhr
11.00 Uhr
14.00 Uhr
Sonntag, 14. Juni, 14.00 Uhr
Samstag, 21. Juni, 14.00 Uhr
Sonntag, 28. Juni, 14.00 Uhr

Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Tag der Festung
- Hinter dicken Mauern. Entdeckertour durch das Museumsgebäude
- Hinter dicken Mauern. Entdeckertour durch das Museumsgebäude

Donau. Flußgeschichten
Schauspielführung ”Wer jetzo zieht ins Ungarland...”
Atlantis - Versunkene Welten

JULI

Freitag, 3. Juli, 15.30 Uhr
Sonntag, 5. Juli, 14.00 Uhr
Sonntag, 12. Juli, 14.00 Uhr
Sonntag, 19. Juli, 14.00 Uhr
Sonntag, 26. Juli, 14.00 Uhr

Donau. Flußgeschichten
Kuratorinnenführung „Atlantis - Versunkene Welten"
Schauspielführung ”Wer jetzo zieht ins Ungarland...”
Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung

AUGUST

Sonntag, 2. August, 14.00 Uhr
Freitag, 7. August, 15.30 Uhr
Sonntag, 9. August, 14.00 Uhr
Sonntag, 16. August, 14.00 Uhr
Sonntag, 23. August, 14.00 Uhr          
Sonntag, 26. April, 14.00 Uhr

Donau. Flußgeschichten
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Sonderausstellung “Atlantis - Versunkene Welten”
Schauspielführung „Wer jetzo zieht ins Ungarland “
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Donau. Flußgeschichten

SONDERAUSSTELLUNG

bis 20. September 2026          

ATLANTIS VERSUNKENE WELTEN

Spiegelnde Wasseroberflächen, Wurzeln, die aus Mauern wachsen, Türen, die sich in leere Räume öffnen. Die Bilder und Objekte der Ausstellung erzählen Geschichten von versunkenen Welten.
Der Verlust tausender europäischer Siedlungen zählt zu den tiefgreifenden Traumata und Umbrüchen des 20. und 21. Jahrhunderts. Vielfältig sind die Ursachen für die Entvölkerung und das Aufgeben ganzer Dörfer. Sie reichen von sozialen, politischen und demografischen Faktoren bis hin zu Naturkatastrophen.
„Atlantis" ist eine Ausstellungsreihe, die den Spuren vergangener Orte in Südosteuropa nachspürt. Im DZM erinnert sie an Siedlungen, in denen einst deutsche oder andere Minderheiten gelebt haben - kulturell vielfältige Dörfer und Gemeinden, die heute nicht mehr existieren. Und mit den Orten verschwand auch ihre Vielfalt. „Atlantis - Versunkene Welten" erzählt von Lindenfeld und Ada Kaleh in Rumänien, Gakovo/Gakowa undKruševlje/ Kruschiwl in Serbien, Stari Tabor/Alttabor und Novi Log/ Neulag in Slowen,Završje/Piemonte d'Istria in Kroatien sowie Derenk und Dolina in Ungarn. Objekte, Geschichten, Archivbilder, Klanginstallationen und Aufnahmen des Fotokünstlers Frank Gaudlitz lassen sie noch einmal auftauchen.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Koordinierung Ostmittel-und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen in Berlin, sowie mit  Wissenschaftlern, Museen und Forschungsinstitutionen in Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Ungarn verwirklicht.
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KABINETTAUSSTELLUNG

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11. April bis 12. Juli

EINFACH SCHÖN? POLITISIERUNG „DEUTSCHER VOLKSKULTUR” AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA

Bräuche, Trachten oder Volkslieder gelten als Inbegriff von „Volkskultur”. Ihnen wird bis heute ein ästhetischer Wert zugesprochen. Sie scheinen einfach schön zu sein gerade weil sie so ursprünglich wirken.
„Volkskultur” als schön wahrzunehmen ist allerdings erst das Ergebnis eines durch moderne Sehgewohnheiten und Ideologien geprägten Blicks. Denn häufig erfährt das vermeintlich Einfache eine Überhöhung im Kontrast zur Kultur bürgerlicher Schichten oder zur kapitalistischen Warenkultur.
Die Ausstellung zeigt ästhetisierte Darstellungen von Volkskultur aus dem Banat, aus Siebenbürgen und dem Egerland von den 1920er- bis zu den 1960er Jahren. Sie macht sichtbar, wie die „Volkskultu r” der deutschsprachigen Bevölkerung im bzw. aus dem östlichen Europa für politische Zwecke eingesetzt wurde - auch nach 1945.
Eine Wanderausstellung des Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas (IKDE), Freiburg. Finanziert aus Mitteln des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, die der Landtag Baden-Württemberg bereitgestellt hat.
Hinweis: Das Kabinett ist nicht barrierefrei.

VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 17. Mai, 10.00 - 18.00 Uhr

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken" feiern Museen in ganz Deutschland den Internationalen Museumstag. Dazu bieten wir ein vielfältiges Programm mit freiem Eintritt.
11.00 Uhr: „Atlantis - Versunkene Welten”
Führung durch die Sonderausstellung
13.00 Uhr: „Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung”
Führung durch die ständige Ausstellung
14.00 Uhr: „Es war einmal ...”
Geführte Märchenreise entlang der Donau
14.00 - 17.00 Uhr: Budapester Kaffeehaus
Legendär sind die Kaffeehäuser in Budapest, etwa das noble Café New York, das Literaturcafé Ruszwurm auf dem Burgberg oder das Café Gerbeaud im Zentrum von Pest. Wir lassen die mondäne Kaffeehauskultur der Donaumonarchie aufleben mit Dobos- und Sachertorte. Dazu erklingt ungarisch-österreichische Salonmusik mit dem Ulmer Konzertmeister Tamás Füzesi und Giovanni Piana am Klavier.
16.00 Uhr: Weinverkostung
Weinexperten der Weinbastion führen durch die Geschmackswelten der Weinanbaugebiete entlang der Donau.

Donnerstag, 21. Mai,  19.00 Uhr

NELIO BIEDERMANN: LÁZÁR
Autorenlesung und Gespräch mit musikalischer Begleitung
Ein sehr junger Autor, ein außergewöhnliches Buch: „Lázár”, die mitreißende Geschichte einer südungarischen Adelsfamilie, eroberte im Herbst 2025 die deutschen Bestsellerlisten.
Vom Ende der Donaumonarchie bis zum Ungarnaufstand vergehen 50 Jahre. Drei Generationen versuchen ihr Glück zu finden und die Liebe - und fristen dabei doch nur mit Mühe ihr Leben. Mit großen Gefühlen und poetischer Sprache begegnet Nelio Biedermann den grausamen Kriegszeiten und den Fährnissen der stalinistischen Zeit, von denen der Roman handelt. Dem Sog seiner Erzählweise kann man sich kaum entziehen.
Nelio Biedermann, geboren 2003, studiert Germanistik und Filmwissenschaft in Zürich. Seine Familie stammt aus ungarischem Adel, seine Großeltern flohen in den 1950er Jahren in die Schweiz.

Musik: Yvonne Faber und Daniel Rosch
Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau
Eintritt: € 15,00, ermäßigt € 10,00
Der Kartenverkauf beginnt am 21. Mai ab 11 Uhr an der Museumskasse. Die Zahl der Plätze ist begrenzt; frühzeitiges Erscheinen ist unumgänglich.

Samstag und Sonntag, 23./24. Mai

HEIMATTAG DER BANATER SCHWABEN
Die Banater Schwaben treffen sich an Pfingsten wieder in ihrer Patenstadt Ulm. An diesem Wochenende sind der Museumseintritt und die Führungen für alle Teilnehmer kostenlos.

Zwei Führungen um 10.00 Uhr:
Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung
Donau. Flussgeschichten
Kooperation mit der Kulturreferentin für den Donauraum

Sonntag, 7. Juni / 10.00 -18.00 Uhr

TAG DER FESTUNG
Das Reduit der Oberen Donaubastion wurde 1855 fertiggestellt, seit 1974 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die Defensivkaserne (Reduit) sollte Soldaten und Kanonen aufnehmen, um die Stadt gegen Angreifer zu verteidigen. In der über 150-jährigen Geschichte ist aus dem fast 140 m langen Militärbau aber kein einziger Schuß gefallen. Seit 2000 nutzt das Donauschwäbische Zentralmuseum die Räumlichkeiten der ehemaligen Kaserne.

Auf einem interaktiven Rundgang um und durch das Museumsgebäude entdeckt man die Geschichte des historischen Bauwerks, von der Entstehung bis hin zu seiner vielfältigen Nutzung. Die Führung ist auch für Familien mit Kindern geeignet.

11.00 und 14.00 Uhr: Hinter dicken Mauern - Entdecker-Tour durch das Museumsgebäude
Eintritt und Führungen kostenfrei

Sonntag, 14. Juni,13.00 - 16.30 Uhr

VERGESSEN, VERLOREN, VERSUNKEN
Schreibwerkstatt für alle mit Claudia Schoeppl
Claudia Schoeppl lädt Besucher zu einem kreativen und geselligen Nachmittag mit Stift und Papier ein. In Anlehnung an die Ausstellung „Atlantis - versunkene Welten” tauchen wir in unsere Erinnerungen ein und holen schreibend Dinge und Erlebnisse ins Heute zurück.
Im freien und biographischen Schreiben zu verschiedenen Impulsen und zu Bildern der Ausstellung entstehen unterschiedliche Texte, kürzere, längere, poetische, erzählende, humorvolle, berührende, die wir beim gegenseitigen Vorlesen miteinander teilen.
Die Germanistin und Romanistin Claudia Schoeppl ist Theater- und Schreibpädagogin sowie Künstlerische Leiterin von Teatro International e.V.
Teilnahmegebühr inklusive Eintritt: € 10.00
Anmeldung über info@dzm-museum.de bis einschließlich 8. Juni
Die Veranstaltung ist Teilder Schreibworkshop-Reihe „Stift & Kunst" in verschiedenen UlmerMuseen und Ausstellungshallen.

Internationales Donaufest

Entdecken Sie die kulturelle Vielfalt des Donauraums! Das Donauschwäbische Zentralmuseum und die Kultuerreferentinfür den Donauraum bieten täglich im Themenzelt „Europäische Geschichte” ein Programm zum Mitmachen, Zuhören und Genießen, Kennenlernen und Erleben. Vom 3. bis 12. Juli geben wir im Zelt einen kurzweiligen Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen in Ungarn, Rumänien, Serbien und Kroatien. Mit vielen Bildern erzählt die Ausstellung „Die Donauschwaben - Deutsche im südlichen Europa” vom Auswandern und Ankommen, von Aufbau und Zusammenleben, von Krieg und Flucht, von Bräuchen und Festen, Konfessions- und Sprachenvielfalt im multiethnischen mittleren Donauraum. An mehreren Mitmach-Stationen können große und kleine Besucher den Donauraum erkunden, ihr Wissen über die Donau, die Ulmer Schachtel und Wasserverkehrszeichen testen, die „Ulmer Schachteln” in den sicheren Hafen bringen und Donau-Postkarten selbst gestalten.

Samstag, 4. Juli,
11.00 - 16.00 Uhr

K.u.K.-Flohmarkt
Kunst und Kurioses aus den Donauländern

15.00 Uhr
Texdonauzelttwanderung durchs Fischerviertel
Eine kurzweilige Tour mit der Dichterin S. Katharina Eismann und dem Ulmer Bernd Weltin - mit Gedichten, Anekdoten, Legenden und Geschichte(n) auf den Spuren der Donauschwaben zwischen heute und gestern. Immer Samstag und Sonntag, Beginn am Zelteingang

17.00 Uhr
Ada Kaleh, die versunkene Donauinsel - Bildervortrag mit Andrea Vándor
Ein kleines Paradies in mildem Klima, bewohnt von Türken, die Rosen und Tabak kultivierten - das war die Insel Ada Kaleh. Sie lag mitten in der Donau zwischen Rumänien und Serbien, umgeben von den steilen Ufern am Eisernen Tor. Doch dann wurde ein Wasserkraftwerk gebaut und die Insel versank für immer ... Wir entdecken sie wieder!

Sonntag, 5. Juli, 11.00 -16.00 Uhr

K.u.K.-Flohmarkt
Kunst und Kurioses aus den Donauländern


10 - 12 Uhr
SchreibFluß
Schreib-Matinee mit Claudia Schoeppl Für zwei Stunden verwandelt sich das Zelt in einen ruhigen und kreativen Schreibhafen. Anhand von verschiedenen Impulsen lassen wir unsere Ideen zur Donau und zum Wasser auf das Papier fließen. Beim gegenseitigen Vorlesen unserer Texte erfahren wir, wie vielfältig unsere Wahrnehmungen sind und wo wir uns in unseren Erfahrungen und Gedanken begegnen und bereichern.
15.00 Uhr
Textwanderung durchs Fischerviertel
Wie 4. Juli.

Dienstag, 7. Juli, 16.00 Uhr

Ukrainische Bibliothek am Fluß:
Lesja Ukrajinka und Taras Schewtschenko
Gespräch und Lesung mit Claudia Dathe und Florian L. Arnold. Es liest: Stephan Clemens. „Die Ukrainische Bibliothek” stellt die berühmtesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts vor. Claudia Dathe, Übersetzerin und Herausgeberin und der Autor Florian L. Arnold widmen sich im Gespräch der Prosa und Lyrik von Taras Schevtschenko und Lesja Ukrajinka widmen.

Mittwoch, 8. Juli,16 .00 Uhr

Geheimnisvolle Donaumärchen
Tine Mehls erzählt Geschichten für Groß
und Klein

Donnerstag, 9. Juli, 17.00 Uhr

von Wurzelorten
Lesung mit Thomas Perle
Der in Wien lebende Autor und Dramatiker Thomas Perle wurde 1987 in Rumänien geboren und wuchs dreisprachig in Nürnberg auf. Seine mehrfach ausgezeichneten Prosatexte handeln von Herkunft, Vielsprachigkeit und Pluralismus. „Ich spreche nicht von Heimat, nenne es lieber Wurzelort. Wenn jemand fragt, woher ich bin. Erzähle von Erden, von Wäldern, aus denen meine ersten Erinnerungen. Was bleibt, wenn Häuser verschwunden, Straßennamen umbenannt, Landkarten neu gezeichnet?"

Freitag, 10. Juli, 17.00 Uhr

Die Donau
Lesung mit Musik mit Ildikó Frank
Die ungarndeutsche Schauspielerin Ildikó Frank widmet sich dem Fluß mit Prosatexten und Gedichten. Sie leiht ihre Stimme ungarischen Autoren wie József Attila, Péter Esterházy und PéterNádas, aber auch Claudio Magris und Heimito von Doderer. Und nicht zuletzt taucht sie in die Sagenwelt längst vergangener Zeiten ein.

Samstag, 11. Juli,

11.00 - 14.00 Uhr
Knicken, Falzen, Staunen
Papier-Upcycling zum Mitmachen
Alte Plakate, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Kalenderblätter sind viel zu schade zum Wegwerfen. Wir zeigen, wie aus scheinbar wertlosem Papier überraschende neue Dinge entstehen. Einfach mitmachen und staunen!

15.00 Uhr
Textwanderung durchs Fischerviertel
Wie 4. Juli.

15 Uhr
„Es war einmal..." - Märchenreise entlangder Donau
Tine Mehls erzählt Geschichten für Großund Klein

Sonntag, 12. Juli, 15.00 Uhr

Textwanderung durchs Fischerviertel
Wie 4. Juli.

Sonntag, 11. Juli, 19.00 Uhr: Podium im Theater Ulm

Schauspiel “Bündeltanz”
In diesem Jahr jährt sich der Beginn der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn zum 80. Mal. Aus diesem Anlass wird das ungarndeutsche Theaterstück „Bündeltanz" im Theater Ulm präsentiert.
Höhepunkt der staatlichen Maßnahmen gegen die Ungarndeutschen bildete deren von der ungarischen Regierung angeordnete Vertreibung. Offiziell begann diese am 19. Januar 1946 in Budaörs und endete im Juni 1948. Insgesamt kamen etwa 170.000 Ungarndeutsche in die amerikanisch besetzte Zone Deutschlands, weitere 50.000 in die sowjetische Besatzungszone.
Das Stück zeigt am Beispiel zweier Familien und eines Liebespaars den Kampf der Betroffenen um Freiheit, Liebe, Unabhängigkeit, Traditionen, Modernität und letztendlich um den Verbleib in der einzigen Heimat, die sie kennen.
Kooperationspartner: Donauschwäbisches Zentralmuseum, Kulturreferentin für den Donauraum am DZM, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn          

KULTURREFERENTIN

Zu den Aufgaben der Kulturreferentin

Die vom Bund geförderte Kulturreferentin ist für die kulturelle Breitenarbeit nach § 96 BVFG zuständig. Ziel dieser Tätigkeit ist die Vermittlung der deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa im In- und Ausland.
Die Kulturreferentin organisiert Veranstaltungen, führt Maßnahmen der Bildungs- und Jugendarbeit sowie Kooperationsprojekte mit in- und ausländischen Partnern durch und sie fördert Projekte Dritter.
Mehr Informationen unter Tel. 0731/96254-115

23.-24. Mai

HEIMATTAG DER BANATER SCHWABEN BESUCH DES DZM UND KULTURPROGRAMM „LEIT, WIE SCHNELL DIE ZEIT VERGEHT”
Am Pfingstwochenende treffen sich die Banater Schwaben wieder in ihrer Patenstadt Ulm. Am Samstagvormittag heimattag_banaterbietet das DZM den Besucher*innen des Heimattages um 10 Uhr zwei Führungen durch die Dauerausstellungen „Donauschwaben - Aufbruch und Begegnung" und „Donau - Flussgeschichten" an. Der Eintritt in das Museum ist für die Teilnehmer*innen des Heimattages frei.
Am Samstagabend um 19 Uhr präsentiert der Freundeskreis „Die lustigen Schwaben" ein Kulturprogramm unter dem Motto „Leit, wie schnell die Zeit vergeht". Das Programm umfasst heimatliche Lieder und Gedichte sowie die Vorführung von Aspekten des Brauchtums der Banater Schwaben: Taufe, Kindheit, Schulzeit, Kirchweih, Hochzeit.Veranstaltungen der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Kooperation mit der Kulturreferentin für den Donauraum anlässlich des Heimattages der Banater Schwaben in Ulm

Sonntag, 24. Mai,  9.00 Uhr: Foyer der Donauhalle

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG „FINEF JOHR VUN MEIM LEINE” - DIE DEPORTATION IN DIEBÃRÃGA-STEPPE RUMÄNIENS 1951-1956 ANLÄSSLICH DES 75. JAHRESTAGES
Neben Flucht und Verschleppung in die Sowjetunion gehört die Deportation in die
Bãrãgan-Steppe zu den traumatisieren-den Erfahrungen der Banater Schwaben. Im Gegensatz zur Russland-Deportation war die Deportation in denBãrãgan keine ethnisch motivierte, sondern eine politische Maßnahme „sowjetischen Typs", die nicht nur Deutsche betraf. In einer einzigen Nacht, vom 17. auf den 18. Juni 1951, wurden mehr als 40.000 Menschen aus den Grenzgebieten Rumäniens - dem Banat und dem südwestlichen Oltenien, die an Jugoslawien grenzten, verschleppt. Ziel der Deportation war ein nahezu unbewohnbares Gebiet im Südosten des Landes, zwischen Bukarest und der Donau.
Was die Deportierten in der Zeit ihrer Verbannung erlebten und erlitten, erzählt die zwölfteilige Roll-up Ausstellung, die in Kooperation mit Walter Tonta, dem Leiter des Kultur- und Dokumentationszentrums der Landsmannschaft der Banater Schwaben, entstand.

Sonntag, 7. Juni / Kursaal Bad Cannstatt Stuttgart

PODIUMSDISKUSSION ANLÄSSLICH DES 47. BUNDESTREFFENS DES BESSARABIEN-DEUTSCHEN VEREINS
Das Motto des Treffens ist „80 Jahre - erinnern, erleben, gestalten" mit dem „Erleben" als Bindeglied, das zwischen Vergangenheit und Zukunft vermittelt. Die Teilnehmer erwarten spannende Vorträge, eine Zukunftswerkstatt und ein lebendiger Austausch untereinander.

2. - 8. Juli

IX. INTERNATIONALES DONAUJUGENDCAMP „EUROPA SIND WIR”
Seit 2008 treffen sich beim Internationalen Donaufest Jugendliche. In diesem Jahr nehmen 83 Jugendliche aus 13 Donauländern und -anrainern am Camp teil. Die jungen Erwachsenen verbringen eine Woche am Donauufer und erleben ihre Kulturen und Sprachen im Austausch mit vielen anderen. Gemeinsam nehmen sie an Workshops teilund diskutieren neue Ideen.
Der besondere Begegnungsraum des Donaujugendcamps bietet einen geschützten Raum für den „Strom derErzählungen”. Und im besten Fall wird hier auch Verbindendes sichtbar, wo in der Politik und im Alltag das Trennende die Wahrnehmung beherrscht. Aus den im Jugendcamp gesammelten Erfahrungen kann ein tragfähiges Fundament fürAustausch und Verständigung erwachsen.
Kooperationspartner: Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH, Baden-Württemberg Stiftung, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden- Württemberg, Stadt Ulm, Stadt Neu-Ufm, Landeszentrale fürpolitische Bildung Baden-Württemberg

Freitag, 5. Juli, 14.00 Uhr: Kanugelände, Neu-Ulm

PRÄSENTATION DER„JUNGEN DONAUBOTSCHAFTER”
Die teilnehmenden 20 Schüler erwarben im Schuljahr 2025/26in der Ausbildung „Junge Donaubotschafter” Kenntnisse in den Bereichen Demokratie, Lebensraum Donau und kulturelles Gedächtnis des Donauraums, die zum Verständnis der eigenen Region, aber vor allem zum Verständnis des Donauraums beitrugen. Dieser Kenntnisgewinn und das entstandene Netzwerk sollen dazu beitragen, sich an gesellschaftlichen Prozessen aktiv zu beteiligen. Die Ergebnisse ihrer Ausbildung präsentieren die Schüler auf dem Donaufest.

Sonntag, 6. Juli, 14.00 Uhr: Edwin-Scharff-Haus, Neu-Ulm

PRÄSENTATION DER ERGEBNISSE DES DON@U-ONLINE PROJEKTS „DEMOKRATIE MADE IN EUROPA”
30 Schulklassen aus dem Donauraum tauschen untereinander Ideen aus, wobei der Fokus das erste Mal auf Demokratie liegt. Interessante Gespräche entstehen erst dann, wenn verschiedeneAnsichten ausgetauscht werden, sowohl im Unterricht als auch online mit Klassenaus anderen Donauländern.
Im Don@u Online-Projekt erkunden Schülen, wie vielfältig Länder an der Donau Demokratie im Fluß halten und sie zum Qualitätsmerkmal machen.
Kooperationsprojekt mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-    Württemberg und dem Europa-Zentrum

ABSCHLUSSPERFORMANCE„UND EINEND ZWISCHEN UNS DIE DONAU” — GESCHICHTEN VON EINEM BEGRENZTEN UND UNBEGRENZTEN FLUSS
Die Donau ist Geschichte und Gegenwart, Krieg und Frieden, Grenze und Verbindungsader. Nur wenige Flüsse haben so viele Grenzen und gleichzeitig so wenige Brücken wie die Donau, und dennoch glauben wir an sie als die Wasserstraße Europas, die den Kontinent in besondere Weise verbindet. Die Abschlußpräsentation der Teilnehmer des Internationalen Donaujugendcamps widmet sich 2026 der Donau als Grenze und gleichzeitig als Verbindung zwischen den hier lebenden Menschen. Als wäre die Donau ein Zeitstrahl, begeben sich die Schüler mit den Workshopleitern auf eine Reise zu den verschiedensten Orten und Epochen.

Donnerstag, 9. Juli, 17.00 Uhr: Themenzelt des DZM auf dem Donaufest

VON WURZELORTEN
Leesung mit Thomas Perle
Ich spreche nicht von Heimat, nenne es lieber Wurzelort. Wenn jemand fragt, woher ich bin. Erzähle von Erden, von Wäldern, aus denen meine ersten Erinnerungen. Was bleibt, wenn Häuser verschwunden, Straßennamen umbenannt, Landkarten neu gezeichnet? Trage in mir alles dies und auf der Haut die Stimmen.
Eine poetische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Heimat und Gefühlen, die damit verbunden.
Thomas Perle wurde 1987 in Rumänien geboren und wuchs dreisprachig (de/ro/hu) in Nürnberg auf. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und ist als Autor und Dramatiker international tätig. Sein Stück karpatenflecken wurde 2019 mit dem Retzhofer Dramapreis und 2023 als bestes Stück mit dem NESTROY Theaterpreis ausgezeichnet. Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von fließenden Übergängen zwischen den Gattungen. Themen seiner Werke sind Herkunft, Vielsprachigkeit und Pluralismus. Thomas Perle lebt in Wien und wird von S. Fischer Theater Medien vertreten.             
   

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MUSEUMSSHOP

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Mit einer neuen Einrichtung und einem frischen Sortiment startet der Museumsshop ins neue Jahr. Nach dem Ausstellungsbesuch kann man  jetzt im Shop auch einen Kaffee trinken. Das Sortiment umfaßt nicht nur Bücher und Ansichtskarten, sondern auch eine Auswahl an Geschenken und Mitbringseln. Viele Artikel gibt es übrigens ausschließlich im DZM — wie das Stempelset „Donauschwäbischer Bauernhof”, das Mäppchen „Ulmer Schachtel” oder die Keramikobjekte der ungarndeutschen Kunsthandwerkerin Cintia Teimel. Und Einkaufen kann man bei uns sogar am Sonntag.

Text und Fotos aus den aktuellen Museumsnachrichten