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Westpreußisches Landesmuseum
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Das Westpreußische Landesmuseum erhält als Brückenbauer neue Chance
Langfristiger Mietvertrag 26. Januar 2012 unterschrieben!
Im Beisein von Referatsleiter Dr. Thomas Lindner (BKM), Bürgermeister Jochen Walter (Warendorf), Frau Gertrud Horstmann, Siegfried Sieg, Vorsitzender des Stiftungsrats der Kulturstiftung Westpreußen, Architektin Andrea Piehl und Museumsleiter Dr. Lothar Hyss unterzeichneten Kai Horstmann (als Vertreter der Eigentümerfamilie) und Dr. Jürgen
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Kai Horstmann und Dr. Jürgen Martens unterzeichnen den Mietvertrag.
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Martens (als Vertreter der Kulturstiftung Westpreußen) am 26. Januar 2012 den langfristigen Mietvertrag für das ehemalige Kloster Warendorf. In dem einstigen Kloster wird das Westpreußische Landesmuseum auf ca. 1.350 m² ab Mitte 2013 museal neu starten. Damit ist endgültig der Startschuß für das Verlassen des bisherigen Domizils, des Drostenhofs in Wolbeck, gefallen. Hier war es bis zuletzt nicht möglich, eine dringend erforderliche Sanierung parallel zu einer Modernisierung - und das, obwohl die erforderlichen Finanzmittel bereitstanden - durchzuführen. Nach den Worten Jochen Walters gehört das Kloster zu den Kulturschätzen Warendorfs. Mit dem Museum bleibt es öffentlich zugänglich. “Unsere Möglichkeiten, als Kulturbotschafter zwischen Deutschland und Polen zu wirken, werden sich in Warendorf deutlich verbessern”, freute sich Museumsleiter Dr. Hyss.
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Das Westpreußische Landesmuseum feiert seinen 35. Geburtstag
Am 26. November 2010 feierte das Westpreußische Landesmuseum seinen 35. Geburtstag. Das Museum setzt die Tradition des 1927 (bis 1945) in Oliva gegründeten Westpreußischen Landesmuseums fort und präsentiert in Wolbeck die Kultur und Geschichte der Menschen und der Region an der unteren Weichsel. Den Geburtstag feierte des Westpreußische Landesmuseum auf Einladung von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe im Friedenssaal des Historischen Rathauses. Mit seiner launigen Festansprache wußte der Oberbürgermeister seine Gäste zu begeistern. Er hob das in 35 Jahren gezeigte Engagement der “Museumsleute” für Westpreußen hervor, verband seine Hymne für das Westpreußische Landesmuseum jedoch zugleich mit dem besonderen Einsatz Münsters für dieses Museum und für die Westpreußen. Ministerialrat Dr. Thomas Lindner vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien stellte in seinem Grußwort - daß er im Friedenssaal sprechen durfte, wo sonst nur der Oberbürgermeister Münsters redet, hebt die Bedeutung dieser Geburtstagsfeier besonders hervor - auf die 35jährige Erfolgsgeschichte des Westpreußischen Landesmuseums ab. Er sah sie gegeben in der Fülle seiner Ausstellungen, seiner wissenschaftlichen Aktivitäten und nicht zuletzt in seiner grenzüberschreitenden Arbeit. Lindner verband seine Grüße mit dem Wunsch auf einer weitere erfolgreiche Zukunft des Museums. Die Zuhören mochten in diesen Glückwünschen erkennen, daß der Bund auch weiterhin zu der Verpflichtung steht, die Arbeit des Museums maßgeblich zu unterstützen. Nachfolgend der Text des Grußwortes:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Lewe, sehr geehrter Herr Abgeordneter Prof. Sternberg, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter des Rates und der Stadt Münster, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Kulturstiftung Westpreußen und der Landsmannschaft Westpreußen, meine Damen und Herren,
ich freue mich, heute mit Ihnen gemeinsam das 35jährige Bestehen des Westpreußischen Landesmuseums hier in Münster feiern zu können. Zugleich übermittle ich Ihnen herzliche Grüße von Herrn Staatsminister Neumann, der als gebürtiger Elbinger eine besondere Verbundenheit mit dem westpreußischen Kulturerbe empfindet. Ein ganz besonderer Dank gilt vorab der Stadt Münster und ihrem Oberbürgermeister Markus Lewe für die Gelegenheit, diesen kleinen Festakt hier im Friedenssaal des Rathauses begehen zu können. An diesem geschichtsträchtigen Ort den Geburtstag des Westpreußischen Landesmuseums feiern zu dürfen, ehrt die Einrichtung ebenso wie den Gastgeber. Seit 1975 besteht das Westpreußische Landesmuseum im Drostenhof zu Münster-Wolbeck, einem der schönsten erhaltenen Herrenhäuser des Münsterlandes. Seitdem schreibt das Haus eine Erfolgsgeschichte, die durch eine Vielzahl beachtlicher Ausstellungen, eine Fülle wissenschaftlicher Aktivitäten und ein reges Besucherinteresse gekennzeichnet ist. Nicht zuletzt fanden und finden die Menschen aus dem Land am Unterlauf der Weichsel in ihrem Museum einen ideellen Bezugspunkt. Die deutsche Siedlungs- und Kulturgeschichte im östlichen und südöstlichen Europa ist Teil des geschichtlichen Erbes aller Deutschen. Zugleich wirkt sie bis in die Gegenwart in den ehemals deutsch mitgeprägten Herkunftsländern fort. Wenn wir uns also heute mit dem deutschen Kulturerbe der historischen Ost- und Siedlungsgebiete befassen, geht es dabei in erster Linie um einen Brückenschlag zwischen nationaler Identität und europäischem Bewußtsein. Heute leben nur noch Wenige, die eigene Erinnerungen an ihre ehemals deutsch geprägten Herkunftsgebiete haben. Ohne bewußte Förderung und Pflege droht der Erinnerungsschatz der Erlebnisgeneration verloren zu gehen. Deshalb müssen wir die „gelebte Erinnerung“ in dauerhafte Formen der gesellschaftlichen Erinnerung und Wahrnehmung überführen. Für diesen Erinnerungstransfer sind die vom Bund und den Ländern gemeinsam mit Partnern geförderten Landesmuseen wichtige Katalysatoren. Bei dieser notwendigen geschichtspolitischen Aufgabe kommt dem Westpreußischen Landesmuseum eine bedeutende Rolle zu. Das Museum bewahrt auf wissenschaftlicher Grundlage das Erbe Westpreußens und schlägt gleichzeitig mit vielfältigen Aktivitäten die Brücke zu unseren polnischen Nachbarn und in die gemeinsame europäische Gegenwart und Zukunft. Seit 1999 unterhält das Westpreußische Landesmuseum eine Außenstelle in Krockow unweit von Danzig. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und ein zukunftsgewandtes europäisches Konzept werden hier mit Händen greifbar. Als modernes Museum bewahrt das Westpreußische Landesmuseum Sachzeugen aus der Vergangenheit, wirkt lebendig in der Gegenwart und gestaltet aktiv die Zukunft mit. Mit einem vielfältigen und erfolgreichen Kulturprogramm nehmen das Museum und die hier beheimatete Kulturreferentin für Westpreußen, das Posener Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien wichtige Aufgaben im Bereich der kulturellen Bildung und der Information über Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa wahr. Eine Grundlage des grenzüberschreitenden Wirkens des Museums bilden die partnerschaftlichen Beziehungen mit Museen und Kultureinrichtungen in Polen. Allen Akteuren, die sich für das erfolgreiche Wirken des Westpreußischen Landesmuseums einsetzen – insbesondere dem Museumsteam unter Leitung von Herrn Dr. Lothar Hyss – danke ich für die geleistete Arbeit. Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Hans- Jürgen Schuch, dem Gründungsdirektor des Museums. Er hat – so darf man ohne Einschränkung formulieren – in vielfältigster Weise sein Leben in den Dienst der westpreußischen Sache gestellt. Dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Stadt Münster danke ich für ihr Engagement bei der gemeinsamen Förderung des Museums. Nicht vergessen möchte ich aber auch die Kulturstiftung Westpreußen sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer und Interessierten aus der Region, die immer wieder aktiv ihren Beitrag geleistet haben und weiterhin leisten. Auch Ihnen gilt mein herzlicher Dank. Wir alle wissen, daß die anstehende Modernisierung des Westpreußischen Landesmuseums alle Beteiligten vor eine große Herausforderung stellt. Es gilt, die Einrichtung museal, räumlich und technisch fit für die Zukunft zu machen, damit sie in einer multimedial geprägten Informationsgesellschaft mit ihrem wichtigen Anliegen bestehen kann. Ich zähle darauf, daß das Westpreußische Landesmuseum bei dieser anspruchsvollen Aufgabe tatkräftige Unterstützung von möglichst vielen Seiten erfährt. Bereits heute aber ist das Westpreußische Landesmuseum eine aktive und lebendige Kultureinrichtung, die Geschichte, Kultur, Landschaft und Lebenswelt der Menschen aus dem Land am Unterlauf der Weichsel im Wortsinne anschaulich werden läßt. Darauf können wir mit Recht stolz sein. Ich gratuliere dem Museum zum 35jährigen Bestehen und wünsche ihm eine erfolgreiche Zukunft und weiterhin zahlreiche Besucher. Vielen Dank
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Das Westpreußische Landesmuseum in Münster-Wolbeck wird getragen von der Kulturstiftung Westpreußen, einer öffentlichen Stiftung des privaten Rechts. Zu den satzungsmäßigen Aufgaben der Stiftung und somit des Museums gehören Sammeln, Präsentation, Sicherung und Auswertung altpreußischen Kulturgutes, insbesondere aus dem unteren Weichselland, und die Bewahrung dieses Kulturguts im Bewußtsein des deutschen Volkes einschließlich der deutschen Minderheit in diesem Gebiet und des Auslands. Das Verständnis für die Zusammenhänge altpreußischer Geschichte mit der deutschen Kulturentwicklung insgesamt zu wecken und zu pflegen. Förderung von Begegnungen westpreußischer Persönlichkeiten, insbesondere aus Wissenschaft, Bildung, Kunst und Literatur miteinander und mit interessierten Dritten. Durchführung und Förderung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sowie Vergabe von Forschungsaufträgen, soweit sie das westpreußische untere Weichselland einbeziehen. Förderung europäischer Gesinnung im Zeichen von Toleranz auf allen Gebieten der Kultur. Ständige Pflege von Verbindungen und Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen der östlichen Nachbarvölker, insbesondere mit den polnischen im unteren Weichselland. Förderung des Aufbaus und Pflege des Erhalts deutscher Kulturdenkmäler sowie Zusammenarbeit mit den Vereinigungen der deutschen Minderheit in diesem Gebiet. Förderung der Zusammenarbeit mit Vereinigungen und Institutionen ähnlicher Zielsetzungen insbesondere entsprechend dem § 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes. Förderung der Volksbildung, der Jugendpflege und der Völkerverständigung.
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Aktuelle Impressionen aus Westpreußen
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Deutschordensburg in Mewe; neben der Marienburg ist die Burg in Mewe die am besten erhaltene Anlage des Deutschen Ordens in Westpreußen
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Pfarrkirche St. Nikolaus und Ordensburg in Mewe
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Eingang zum Kapitelsaal der Marienburg
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Brunnenanlage im Innenhof des Hochmeisterpalais (Marienburg)
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Detail der Nikolaus-Kopernikus-Statue am Rathaus in Thorn; Entwurf: F. Tieck, Guß: C. Fischer, 1857
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Blick auf die mittelalterliche Thorner Marienkirche
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Ruinen der 1454 von den Bürgern zerstörten Ordensburg in Thorn
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60jähriges Jubiläum der Landsmannschaft Westpreußen - die Zukunft des Westpreußischen Landesmuseums nach wie vor unsicher!
Das 60jährige Bestehen der Landsmannschaft Westpreußen hätte für manchen hochrangigen Redner Anlaß sein können, sich zur nach wie vor ungeklärten Zukunft des Westpreußischen Landesmuseums zu äußern. Wie bekannt, bedrohen finanzielle Probleme die Existenz dieses großartigen Museums in Münster-Wolbeck, in dessen Räumlichkeiten die eindrucksvolle Jubiläumsfeierlichkeit stattfand. Beeindruckend spielte das Bläserensemble „Brassissimo“ der Westfälischen Schule für Musik unter der Leitung von Alfred Holtmann. Die Bläser begeisterten die Festversammlung mit Trumpet Tune and Air von Henry Purcell (um 1659-1695) und der Sonata Die Bänkelsänger von Daniel Speer (1636-1707). Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert als Festredner spannte in seiner Rede einen weiten Bogen von der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949, zugleich das Jahr der Begründung der Landsmannschaft Westpreußen, bis zur heutigen Einbindung unseres Staates in die europäische Staatengemeinschaft. Die Menschen im Jahre 1949 – sowohl die Vertriebenen und Flüchtlinge als auch die Einheimischen - begannen den Wiederaufbau des Staates wie auch die Integration der heimatlos gewordenen Deutschen östlich von Oder und Neiße mit Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen. Angesichts der Situation unmittelbar nach dem Kriegsende mit den Zerstörungen der gesamten Infrastruktur in Deutschland, der Aufnahme der Vertriebenen und Flüchtlinge und dem Fehlen von Perspektiven für die Menschen ist die gern groß geredete heutige Krise verschwindend klein. Damals hatte man den Mut, bei aller Ungewißheit für die Zukunft anzupacken und neu anzufangen. Dies ist ganz besonders auch der Beitrag, den die Vertriebenen und Flüchtlinge von Anbeginn unseres Staatswesens geleistet haben. Die Pflege ihres mitgebrachten kulturellen Erbes oblag den Vertriebenen bis weit in die 60er und 70er Jahre allein. Nicht einmal heute ist es im allgemeinen Bewußtsein der Bevölkerung angekommen, daß das kulturelle und historische Erbe des historischen deutschen Ostens ein unveräußerlicher Teil der deutschen Kultur und Geschichte ist, um das sich alle kümmern müssen. Der sorglose Umgang der Allgemeinheit mit Teilen seiner Kultur und Geschichte ist Desinteresse, aber auch Feigheit zuzuordnen. Galt es doch manchen in der linken Szene als „chic“, mit dem Verschweigen historischer Wahrheiten den Ausgleich mit unseren östlichen Nachbarn zu finden. Es war der damalige Innenminister Otto Schily, der mit seiner Rede zum Tag der Heimat am 29. Mai 1999 in Berlin bei bestimmten Gruppierungen ein Umdenken veranlaßte. N ach wie vor sind Flucht und Vertreibung nicht abgeschlossen und vor allem keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Machten mit rund 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen im 20. Jahrhundert die Deutschen zahlenmäßig die größte Gruppe aus, setzten sich Fluchtbewegungen in unserem Jahrhundert mit vergleichbaren Dimensionen leider fort. Es gehört zu den Aufgabenstellungen der Politik, an die furchtbaren Erfahrungen, die mit den Fluchtbewegungen verbunden sind, immer wieder zu erinnern. Da sich die musealen Einrichtungen für die historischen Regionen östlich von Oder und Neiße und den einstigen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Mitteleuropa – so ließe sich aus der Festrede resümieren - in Teilen ihrer Arbeit dieser Erinnerungskultur widmen, hätte die Politik somit jenseits des bestehenden Gesetzesauftrags allen Anlaß, auch künftig diesen Einrichtungen die erforderliche finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Zumal sie es sind, die mit ihrer grenzüberschreitenden Kulturarbeit das politische Ziel eines freundschaftlichen Ausgleichs mit unseren östlichen Nachbarn in besonderer Weise pflegen.
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Westpreußischer Kulturpreis 2009 geht an Professor Dr. Bernhard Jähnig
Als Höhepunkt ihrer kulturellen Aktivitäten verlieh die Landsmannschaft Westpreußen am Tage ihres 60 jährigen Jubiläums ihren diesjährigen Kulturpreis an Professor Dr. Bernhard Jähnig, den seit einigen Jahren pensionierten Archivar aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. Die Preisverleihung und Würdigung des Preisträgers nahm der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen Siegfried Sieg vor. Als Sachwalter des historischen Staatsarchivs Königsberg u. a. mit seinen unschätzbaren Deutsch- Ordensbeständen, die heute in Berlin-Dahlem bewahrt werden, hat der Jubilar, der seit vielen Jahren der Vorsitzende der Historischen Kommission für ost- und westpreußische
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Der Wille, mit dem polnischen Nachbarn zusammenzuarbeiten, findet seinen besonderen Ausdruck darin, daß das Westpreußische Landesmuseum in Krockow/Krokowa, wenige Autominuten von Danzig entfernt, eine Außenstelle eingerichtet hat und dieses Museum mit polnischen Einrichtungen bespielt. Darzeit laufen intensive Verhandlungen, um das Danziger Nationalmuseum dauerhaft einzubinden. Hervorzuheben ist, daß diese musealeAußenstelle gemeinsam von der polnischen und deutschen Seite finanziert wird. Das Regionalmuseum Krockow stellte sich erstmals der Öffentlichkeit 1999 vor, und öffnet sich in diesem Jahre den Besuchern aus dem In- und Ausland zum 11. Mal.Besuchen Sie die Internetseite von Schloß Krockow mit dem Regionalmuseum: www.zamekkrokowa.pl
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Zusammenarbeit der Kulturstiftung Westpreußen und der Stiftung Europäische Begegnung in Krockow/Krokowa
Nachdem Staatsminister Bernd Neumann Ende des Jahres 2007 bei seinem Polenbesuch auch das deutsch- polnische Museumsprojekt in Krockow/Krokowa (nördliche Kaschubei) kennengelernt hat und die dortige Gemeinschaftsarbeit lobend herausgestellt hat, wünscht auch seine Stellvertreterin, Ministerialdirektorin Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, umfassende Informationen zu diesem seit 1999 laufenden Projekt. Sie hat daher den Vorsitzenden des Stiftungsrats der Kulturstiftung Westpreußen, Herrn Oberstudiendirektor a. D. Siegfried Sieg, zu einem Informationsgespräch nach Berlin eingeladen. Die Einladung zu diesem Informationsgespräch kommt dem neu berufenen Vorstand der Kulturstiftung Westpreußen, aber auch der Stiftung Europäische Begegnung sehr entgegen, die bestehende Kooperation zwischen dem Westpreußischen Landesmuseum in Münster- Wolbeck und dem Regionalmuseum Krockow/Krokowa, zugleich eine Außenstelle des deutschen Museums, intensiv auszubauen und zu vertiefen.
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